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Technik trifft Ergebnisdruck

Saurabh Pandhi soll Tridonic neu voranbringen

16.09.2026 | 17:04
Saurabh Pandhi übernimmt mit Wirkung zum 14. September 2026 die Führung von Tridonic. Seit 2021 verantwortete er innerhalb der Zumtobel Group das weltweite Geschäft von Thorn Lighting. Foto: Zumtobel Group

Bei der Zumtobel Group folgt auf den Wechsel an der Konzernspitze gleich die nächste wichtige Personalentscheidung. Saurabh Pandhi ist mit Wirkung zum 14. September 2026 neuer CEO von Tridonic. Der bisherige Chef von Thorn Lighting folgt auf Hugo Rohner, der das Unternehmen nach langjähriger Tätigkeit verlassen hat.

Pandhi übernimmt damit einen technologisch wichtigen, wirtschaftlich zuletzt aber schwierigen Teil des Konzerns. Tridonic steht innerhalb der Zumtobel Group für Komponenten, Steuerung, Software und vernetzte Lichttechnologie. Genau dieses Components Segment hatte im Geschäftsjahr 2025/26 deutlich Federn gelassen: Der Umsatz sank um 11,0 Prozent auf 266,4 Millionen Euro, das bereinigte EBIT fiel von 13,5 auf 4,6 Millionen Euro. Die Marge schrumpfte von 4,5 auf 1,7 Prozent.

Die Personalie bekommt damit mehr Gewicht, als die übliche Begleitmusik über Technologiekompetenz und Wachstum vermuten lässt. Pandhi soll nicht nur Innovation verwalten. Er muss helfen, technologische Stärke wieder überzeugender in Geschäft und Ergebnis zu übersetzen.

Dafür holt Zumtobel keinen Außenstehenden. Pandhi gehört seit 2021 zum Konzern und führte bislang das weltweite Geschäft von Thorn Lighting. Insgesamt verfügt er nach Unternehmensangaben über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der internationalen Beleuchtungsindustrie. Vor seinem Wechsel zur Zumtobel Group bekleidete er mehrere internationale Führungspositionen bei Sylvania Lighting.

Zumtobel-CEO Alfred Felder hebt vor allem Pandhis Branchenkenntnis, internationale Erfahrung und Kundenorientierung hervor. Sein Auftrag bei Tridonic umfasst intelligente Lichtsysteme, Software, Konnektivität und Energielösungen. Damit bewegt sich das Unternehmen genau in jenem Bereich, in dem sich professionelle Beleuchtung zunehmend vom einzelnen Produkt zum vernetzten Gebäudesystem entwickelt.

Der Wechsel passt zugleich zu einem größeren Umbau an der Spitze der Zumtobel Group. Zum 1. Oktober übernimmt Heiner Lang den Vorstandsvorsitz von Alfred Felder. Der ehemalige Wago-Chef bringt Erfahrung in Automatisierung und Verbindungstechnik mit – Themen, die gut zu Tridonics Geschäft mit Licht, Steuerung und Vernetzung passen.

Damit werden innerhalb weniger Wochen sowohl die Konzernspitze als auch die Führung des Technologiegeschäfts neu aufgestellt. Das allein ist noch kein Strategiewechsel. Es zeigt aber, welche Bedeutung Zumtobel dem Geschäft mit digitaler und vernetzter Lichttechnik beimisst.

Digitalisierung, Software, Konnektivität und intelligente Systeme sollen Tridonic neue Möglichkeiten im Geschäft mit seinen Kunden eröffnen. Entscheidend wird allerdings sein, daraus auch wirtschaftlichen Erfolg zu machen. Technologiekompetenz besitzt Tridonic seit Jahrzehnten; zuletzt fehlte es dem Components Segment vor allem an wirtschaftlicher Schlagkraft.

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Technik trifft Ergebnisdruck

Saurabh Pandhi soll Tridonic neu voranbringen

16.09.2026 | 17:04
Saurabh Pandhi übernimmt mit Wirkung zum 14. September 2026 die Führung von Tridonic. Seit 2021 verantwortete er innerhalb der Zumtobel Group das weltweite Geschäft von Thorn Lighting. Foto: Zumtobel Group

Bei der Zumtobel Group folgt auf den Wechsel an der Konzernspitze gleich die nächste wichtige Personalentscheidung. Saurabh Pandhi ist mit Wirkung zum 14. September 2026 neuer CEO von Tridonic. Der bisherige Chef von Thorn Lighting folgt auf Hugo Rohner, der das Unternehmen nach langjähriger Tätigkeit verlassen hat.

Pandhi übernimmt damit einen technologisch wichtigen, wirtschaftlich zuletzt aber schwierigen Teil des Konzerns. Tridonic steht innerhalb der Zumtobel Group für Komponenten, Steuerung, Software und vernetzte Lichttechnologie. Genau dieses Components Segment hatte im Geschäftsjahr 2025/26 deutlich Federn gelassen: Der Umsatz sank um 11,0 Prozent auf 266,4 Millionen Euro, das bereinigte EBIT fiel von 13,5 auf 4,6 Millionen Euro. Die Marge schrumpfte von 4,5 auf 1,7 Prozent.

Die Personalie bekommt damit mehr Gewicht, als die übliche Begleitmusik über Technologiekompetenz und Wachstum vermuten lässt. Pandhi soll nicht nur Innovation verwalten. Er muss helfen, technologische Stärke wieder überzeugender in Geschäft und Ergebnis zu übersetzen.

Dafür holt Zumtobel keinen Außenstehenden. Pandhi gehört seit 2021 zum Konzern und führte bislang das weltweite Geschäft von Thorn Lighting. Insgesamt verfügt er nach Unternehmensangaben über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der internationalen Beleuchtungsindustrie. Vor seinem Wechsel zur Zumtobel Group bekleidete er mehrere internationale Führungspositionen bei Sylvania Lighting.

Zumtobel-CEO Alfred Felder hebt vor allem Pandhis Branchenkenntnis, internationale Erfahrung und Kundenorientierung hervor. Sein Auftrag bei Tridonic umfasst intelligente Lichtsysteme, Software, Konnektivität und Energielösungen. Damit bewegt sich das Unternehmen genau in jenem Bereich, in dem sich professionelle Beleuchtung zunehmend vom einzelnen Produkt zum vernetzten Gebäudesystem entwickelt.

Der Wechsel passt zugleich zu einem größeren Umbau an der Spitze der Zumtobel Group. Zum 1. Oktober übernimmt Heiner Lang den Vorstandsvorsitz von Alfred Felder. Der ehemalige Wago-Chef bringt Erfahrung in Automatisierung und Verbindungstechnik mit – Themen, die gut zu Tridonics Geschäft mit Licht, Steuerung und Vernetzung passen.

Damit werden innerhalb weniger Wochen sowohl die Konzernspitze als auch die Führung des Technologiegeschäfts neu aufgestellt. Das allein ist noch kein Strategiewechsel. Es zeigt aber, welche Bedeutung Zumtobel dem Geschäft mit digitaler und vernetzter Lichttechnik beimisst.

Digitalisierung, Software, Konnektivität und intelligente Systeme sollen Tridonic neue Möglichkeiten im Geschäft mit seinen Kunden eröffnen. Entscheidend wird allerdings sein, daraus auch wirtschaftlichen Erfolg zu machen. Technologiekompetenz besitzt Tridonic seit Jahrzehnten; zuletzt fehlte es dem Components Segment vor allem an wirtschaftlicher Schlagkraft.

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