Aus klein wird voller
Munich Design Days wachsen erneut deutlich

Die Munich Design Days wachsen weiter – und langsam wird es eng auf der Insel. Für die dritte Ausgabe vom 11. bis 14. März 2027 rechnen die Veranstalter nach eigenen Angaben mit mehr als 100 Teilnehmern. Sechs Monate vor dem Termin liege die Zahl der Zusagen bereits um mehr als 30 Prozent über dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.
Das ist zunächst eine Veranstalterzahl und noch keine fertige Ausstellerbilanz. Sie passt allerdings ziemlich gut zu der Entwicklung, die sich schon bei der zweiten Ausgabe im März abgezeichnet hatte: mehr Marken, mehr Besucher und ein größerer Radius über Süddeutschland hinaus. Vor allem aus Österreich und der Schweiz soll das Interesse für 2027 nochmals gestiegen sein.
Interessanter als die Prozentzahl ist deshalb, was das Wachstum inzwischen räumlich anrichtet. Die Praterinsel, bislang das Herzstück der Munich Design Days, ist nach Angaben der Veranstalter bereits nahezu vollständig belegt. Damit bekommt ein Format, das 2025 noch den Charakter eines überschaubaren Branchentreffens hatte, ein ziemlich konkretes Luxusproblem: Platz.
Die Antwort darauf ist eine zusätzliche Pop-up-Orangerie auf der Praterinsel. Für ihre Konstruktion sollen recycelte Dachelemente des Münchner Olympiastadions eingesetzt werden. Das ist natürlich eine Geschichte, die sich kommunikativ fast von selbst erzählt: Münchner Architekturgeschichte trifft temporäres Designformat trifft Wiederverwendung. Entscheidend wird im März allerdings weniger die schöne Herkunft der Bauteile sein als die Frage, ob die zusätzliche Fläche tatsächlich gute Präsentationen ermöglicht.
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Das ist zunächst eine Veranstalterzahl und noch keine fertige Ausstellerbilanz. Sie passt allerdings ziemlich gut zu der Entwicklung, die sich schon bei der zweiten Ausgabe im März abgezeichnet hatte: mehr Marken, mehr Besucher und ein größerer Radius über Süddeutschland hinaus. Vor allem aus Österreich und der Schweiz soll das Interesse für 2027 nochmals gestiegen sein.
Interessanter als die Prozentzahl ist deshalb, was das Wachstum inzwischen räumlich anrichtet. Die Praterinsel, bislang das Herzstück der Munich Design Days, ist nach Angaben der Veranstalter bereits nahezu vollständig belegt. Damit bekommt ein Format, das 2025 noch den Charakter eines überschaubaren Branchentreffens hatte, ein ziemlich konkretes Luxusproblem: Platz.
Die Antwort darauf ist eine zusätzliche Pop-up-Orangerie auf der Praterinsel. Für ihre Konstruktion sollen recycelte Dachelemente des Münchner Olympiastadions eingesetzt werden. Das ist natürlich eine Geschichte, die sich kommunikativ fast von selbst erzählt: Münchner Architekturgeschichte trifft temporäres Designformat trifft Wiederverwendung. Entscheidend wird im März allerdings weniger die schöne Herkunft der Bauteile sein als die Frage, ob die zusätzliche Fläche tatsächlich gute Präsentationen ermöglicht.
