Holz trifft neue Handschrift
Stephanie Jasny prägt künftig TEAM 7 mit

TEAM 7 gibt Design künftig einen festen Platz in der Organisation. Der österreichische Naturholzmöbelhersteller beruft die Berliner Industriedesignerin Stephanie Jasny in die neu geschaffene Position der Kreativdirektorin. Sie soll Design und Identität der Marke künftig maßgeblich mitprägen und eng mit Produktentwicklung, Marketing und Interior Design zusammenarbeiten.
Damit wird aus einer Designerkooperation deutlich mehr. Jasny gestaltet nicht mehr nur einzelne Produkte für TEAM 7, sondern rückt näher an die strategische Entwicklung der Marke. Geschäftsführer Stefan Emprechtinger formuliert den Anspruch entsprechend: „Wir wollen Design bei TEAM 7 künftig noch mehr Gewicht geben. Stephanie Jasny wird diesen Weg mit uns gestalten und neue Perspektiven einbringen.“
Begonnen hat die Zusammenarbeit mit Tisch und Stuhl nya, den zentralen Neuheiten der Kollektion 2026. Inzwischen wurde das Programm um Beimöbel und eine Küche erweitert. TEAM 7 spricht im Zusammenhang mit nya von einem neuen gestalterischen Kapitel. Organischer, weicher, fließender – ohne den Werkstoff aufzugeben, über den sich das Unternehmen seit Jahrzehnten definiert.
Gerade beim nya Tisch wird sichtbar, wohin die Reise geht. Massivholz trifft auf ein skulpturales Gestell aus Aluminium. Für TEAM 7 ist das durchaus ein Schritt. Die Marke lebt wie kaum eine andere vom Thema Naturholz, von Verarbeitung und Materialkompetenz. nya bricht damit nicht, erweitert die bekannte Handschrift aber deutlich.
Und offenbar kommt das an. Nach Unternehmensangaben zählt nya zu den erfolgreichsten Neueinführungen von TEAM 7 im Handel seit mehr als zehn Jahren. Der nya Tisch wurde zudem mit dem iF Design Award 2026 ausgezeichnet. Dass Jasny nun zur Kreativdirektorin aufsteigt, wirkt deshalb weniger wie der Start einer neuen Zusammenarbeit als wie die logische Verlängerung einer Kooperation, die bereits funktioniert.
Die Personalie fällt in eine Phase, in der TEAM 7 an mehreren strategischen Feldern gleichzeitig arbeitet. International bleibt das Unternehmen stark vom Auslandsgeschäft geprägt. Geschäftsführer Stefan Emprechtinger bezifferte die Exportquote für 2025 auf rund 84 Prozent.
Bei den Zahlen dahinter sieht es weniger komfortabel aus. Nach Angaben von Wirtschaftscompass auf Basis der beim österreichischen Firmenbuch hinterlegten Jahresabschlüsse setzte die TEAM 7 Natürlich Wohnen GmbH 2022 noch 105,5 Millionen Euro um, 2023 waren es nur noch 86,9 Millionen, ein Rückgang um knapp 18 Prozent. Noch deutlicher fiel der Einbruch beim Ergebnis aus: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit drehte von einem Plus von 9,5 Millionen Euro 2022 auf ein Minus von 0,86 Millionen Euro 2023.
Auch bei der Belegschaft hat sich das Unternehmen verkleinert. Laut dem österreichischen Nachrichtenmagazin News beschäftigte TEAM 7 2026 rund 550 Mitarbeitende, davon 440 in Österreich. 2021 waren es nach Unternehmensangaben noch 730. Umso interessanter ist, dass das Unternehmen jetzt an anderer Stelle organisatorisch nachlegt. Nicht nur im Vertrieb, in der Internationalisierung oder in der Produktion, sondern im Design selbst.
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Holz trifft neue Handschrift
Stephanie Jasny prägt künftig TEAM 7 mit

TEAM 7 gibt Design künftig einen festen Platz in der Organisation. Der österreichische Naturholzmöbelhersteller beruft die Berliner Industriedesignerin Stephanie Jasny in die neu geschaffene Position der Kreativdirektorin. Sie soll Design und Identität der Marke künftig maßgeblich mitprägen und eng mit Produktentwicklung, Marketing und Interior Design zusammenarbeiten.
Damit wird aus einer Designerkooperation deutlich mehr. Jasny gestaltet nicht mehr nur einzelne Produkte für TEAM 7, sondern rückt näher an die strategische Entwicklung der Marke. Geschäftsführer Stefan Emprechtinger formuliert den Anspruch entsprechend: „Wir wollen Design bei TEAM 7 künftig noch mehr Gewicht geben. Stephanie Jasny wird diesen Weg mit uns gestalten und neue Perspektiven einbringen.“
Begonnen hat die Zusammenarbeit mit Tisch und Stuhl nya, den zentralen Neuheiten der Kollektion 2026. Inzwischen wurde das Programm um Beimöbel und eine Küche erweitert. TEAM 7 spricht im Zusammenhang mit nya von einem neuen gestalterischen Kapitel. Organischer, weicher, fließender – ohne den Werkstoff aufzugeben, über den sich das Unternehmen seit Jahrzehnten definiert.
Gerade beim nya Tisch wird sichtbar, wohin die Reise geht. Massivholz trifft auf ein skulpturales Gestell aus Aluminium. Für TEAM 7 ist das durchaus ein Schritt. Die Marke lebt wie kaum eine andere vom Thema Naturholz, von Verarbeitung und Materialkompetenz. nya bricht damit nicht, erweitert die bekannte Handschrift aber deutlich.
Und offenbar kommt das an. Nach Unternehmensangaben zählt nya zu den erfolgreichsten Neueinführungen von TEAM 7 im Handel seit mehr als zehn Jahren. Der nya Tisch wurde zudem mit dem iF Design Award 2026 ausgezeichnet. Dass Jasny nun zur Kreativdirektorin aufsteigt, wirkt deshalb weniger wie der Start einer neuen Zusammenarbeit als wie die logische Verlängerung einer Kooperation, die bereits funktioniert.
Die Personalie fällt in eine Phase, in der TEAM 7 an mehreren strategischen Feldern gleichzeitig arbeitet. International bleibt das Unternehmen stark vom Auslandsgeschäft geprägt. Geschäftsführer Stefan Emprechtinger bezifferte die Exportquote für 2025 auf rund 84 Prozent.
Bei den Zahlen dahinter sieht es weniger komfortabel aus. Nach Angaben von Wirtschaftscompass auf Basis der beim österreichischen Firmenbuch hinterlegten Jahresabschlüsse setzte die TEAM 7 Natürlich Wohnen GmbH 2022 noch 105,5 Millionen Euro um, 2023 waren es nur noch 86,9 Millionen, ein Rückgang um knapp 18 Prozent. Noch deutlicher fiel der Einbruch beim Ergebnis aus: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit drehte von einem Plus von 9,5 Millionen Euro 2022 auf ein Minus von 0,86 Millionen Euro 2023.
Auch bei der Belegschaft hat sich das Unternehmen verkleinert. Laut dem österreichischen Nachrichtenmagazin News beschäftigte TEAM 7 2026 rund 550 Mitarbeitende, davon 440 in Österreich. 2021 waren es nach Unternehmensangaben noch 730. Umso interessanter ist, dass das Unternehmen jetzt an anderer Stelle organisatorisch nachlegt. Nicht nur im Vertrieb, in der Internationalisierung oder in der Produktion, sondern im Design selbst.
