Neue Köpfe, neue Aufgaben
Assmann stärkt Produktentwicklung und Markenführung

Der Büromöbelhersteller Assmann aus Melle verstärkt seine Führungsmannschaft mit Jan Pahnke und Jan-Hendrik Wittenberg. Pahnke übernimmt die Leitung von Produktmanagement und Konstruktion, Wittenberg verantwortet das Marketing. Damit besetzt das Familienunternehmen zwei Schlüsselpositionen, die maßgeblich darüber entscheiden, welche Produkte Assmann künftig entwickelt und wie sich die Marke im Markt positioniert.
Mit Jan Pahnke holt Assmann einen Manager, der den Büromöbelmarkt bereits aus unterschiedlichen Perspektiven kennt. Der 35-Jährige war zuvor bei der Sedus Stoll AG und anschließend bei der Sedus Systems GmbH tätig. Sieben Jahre arbeitete er als Produktmanager, zuletzt konzipierte und begleitete er drei Jahre lang als Design-Thinking-Coach Innovationsprojekte und trieb den nutzerorientierten Ansatz in der Produktentwicklung voran.
Pahnke ist gelernter Industriekaufmann, Marketingfachwirt (IHK) und geprüfter Betriebswirt. Hinzu kommt eine Zertifizierung als Arbeitsplatzexperte der Akademie Mensch&Büro. Bei Assmann soll er gemeinsam mit seinem Team das Produktportfolio strategisch weiterentwickeln und die Konstruktion verantworten. Seine Erfahrung mit modernen Arbeitswelten passt zu einem Markt, in dem Möbel zunehmend Teil umfassender Raum- und Nutzungskonzepte werden.
Für das Marketing holt Assmann dagegen einen Manager aus einer anderen Branche. Jan-Hendrik Wittenberg kommt von Oknoplast Deutschland, einer Tochtergesellschaft des polnischen Bauelementeherstellers. Knapp zwölf Jahre leitete der 44-Jährige dort das Marketing und verantwortete die strategische Markenführung, sämtliche Marketingmaßnahmen sowie die Unternehmenskommunikation für den deutschen Markt.
Zuvor war der studierte Sportökonom als Sponsoring Manager bei der Bitburger Braugruppe tätig. Dort verantwortete er unter anderem Maßnahmen im Fußball und arbeitete eng mit Produktmanagement, Trade Marketing und PR zusammen. Bei Assmann soll Wittenberg die Markenstrategie weiterentwickeln, sämtliche Marketingmaßnahmen im B2B- und B2C-Bereich verantworten und die Unternehmenskommunikation steuern. Ausdrücklich gehört auch die Positionierung der Marke in einer zunehmend digitalen und von künstlicher Intelligenz geprägten Zukunft zu seinen Aufgaben.
Die Doppelbesetzung fällt in eine Phase, in der Assmann seine Marktansprache verändert. Bereits im Juni 2026 hatte das Unternehmen angekündigt, auf eine Teilnahme an der ORGATEC 2026 zu verzichten. Stattdessen will der Hersteller stärker auf die Nähe zum Fachhandel, eigene Veranstaltungen in seinen Showrooms und ganzheitliche Office-Lösungen setzen. Die beiden Personalentscheidungen stehen damit in einem interessanten strategischen Umfeld, auch wenn Assmann keinen direkten Zusammenhang zwischen den Ernennungen und der Messeentscheidung herstellt.
Geschäftsführerin Karla Aßmann bezeichnet die beiden Neuzugänge als erfahrene Führungskräfte, die zum Familienunternehmen passen und ein Gespür dafür mitbringen, was die Marke und der Mittelständler brauchen. Mit ihrem Wissen sollen sie dazu beitragen, die strategischen Ziele des Herstellers zu erreichen. Welche konkreten Projekte damit verbunden sind, lässt die Personalmitteilung allerdings offen.
Sie wollen den kompletten Artikel lesen?
Verwandte Artikel
Neue Köpfe, neue Aufgaben
Assmann stärkt Produktentwicklung und Markenführung

Der Büromöbelhersteller Assmann aus Melle verstärkt seine Führungsmannschaft mit Jan Pahnke und Jan-Hendrik Wittenberg. Pahnke übernimmt die Leitung von Produktmanagement und Konstruktion, Wittenberg verantwortet das Marketing. Damit besetzt das Familienunternehmen zwei Schlüsselpositionen, die maßgeblich darüber entscheiden, welche Produkte Assmann künftig entwickelt und wie sich die Marke im Markt positioniert.
Mit Jan Pahnke holt Assmann einen Manager, der den Büromöbelmarkt bereits aus unterschiedlichen Perspektiven kennt. Der 35-Jährige war zuvor bei der Sedus Stoll AG und anschließend bei der Sedus Systems GmbH tätig. Sieben Jahre arbeitete er als Produktmanager, zuletzt konzipierte und begleitete er drei Jahre lang als Design-Thinking-Coach Innovationsprojekte und trieb den nutzerorientierten Ansatz in der Produktentwicklung voran.
Pahnke ist gelernter Industriekaufmann, Marketingfachwirt (IHK) und geprüfter Betriebswirt. Hinzu kommt eine Zertifizierung als Arbeitsplatzexperte der Akademie Mensch&Büro. Bei Assmann soll er gemeinsam mit seinem Team das Produktportfolio strategisch weiterentwickeln und die Konstruktion verantworten. Seine Erfahrung mit modernen Arbeitswelten passt zu einem Markt, in dem Möbel zunehmend Teil umfassender Raum- und Nutzungskonzepte werden.
Für das Marketing holt Assmann dagegen einen Manager aus einer anderen Branche. Jan-Hendrik Wittenberg kommt von Oknoplast Deutschland, einer Tochtergesellschaft des polnischen Bauelementeherstellers. Knapp zwölf Jahre leitete der 44-Jährige dort das Marketing und verantwortete die strategische Markenführung, sämtliche Marketingmaßnahmen sowie die Unternehmenskommunikation für den deutschen Markt.
Zuvor war der studierte Sportökonom als Sponsoring Manager bei der Bitburger Braugruppe tätig. Dort verantwortete er unter anderem Maßnahmen im Fußball und arbeitete eng mit Produktmanagement, Trade Marketing und PR zusammen. Bei Assmann soll Wittenberg die Markenstrategie weiterentwickeln, sämtliche Marketingmaßnahmen im B2B- und B2C-Bereich verantworten und die Unternehmenskommunikation steuern. Ausdrücklich gehört auch die Positionierung der Marke in einer zunehmend digitalen und von künstlicher Intelligenz geprägten Zukunft zu seinen Aufgaben.
Die Doppelbesetzung fällt in eine Phase, in der Assmann seine Marktansprache verändert. Bereits im Juni 2026 hatte das Unternehmen angekündigt, auf eine Teilnahme an der ORGATEC 2026 zu verzichten. Stattdessen will der Hersteller stärker auf die Nähe zum Fachhandel, eigene Veranstaltungen in seinen Showrooms und ganzheitliche Office-Lösungen setzen. Die beiden Personalentscheidungen stehen damit in einem interessanten strategischen Umfeld, auch wenn Assmann keinen direkten Zusammenhang zwischen den Ernennungen und der Messeentscheidung herstellt.
Geschäftsführerin Karla Aßmann bezeichnet die beiden Neuzugänge als erfahrene Führungskräfte, die zum Familienunternehmen passen und ein Gespür dafür mitbringen, was die Marke und der Mittelständler brauchen. Mit ihrem Wissen sollen sie dazu beitragen, die strategischen Ziele des Herstellers zu erreichen. Welche konkreten Projekte damit verbunden sind, lässt die Personalmitteilung allerdings offen.

