Siemens-Know-how fürs Lichtgeschäft
Ruth Gratzke übernimmt Acuity Brands Lighting

Acuity besetzt die Spitze seines Lichtgeschäfts neu – und holt dafür keine klassische Lichtmanagerin. Ruth Gratzke wird zum 1. September 2026 President von Acuity Brands Lighting (ABL). Sie berichtet direkt an Acuity-CEO Neil Ashe.
Gratzke kommt von Siemens. Dort war sie President von Siemens Smart Infrastructure in den USA und zugleich CEO von Siemens Industry, Inc. Ihr Verantwortungsbereich reichte von Smart Buildings über Grid-Edge-Technologien bis zur Energieinfrastruktur und zu Rechenzentren. Zuvor hatte sie Führungspositionen bei General Electric und Hubbell inne.
Das macht die Personalentscheidung interessanter als den üblichen Wechsel an einer Geschäftsspitze. Acuity Brands Lighting gehört zu den Schwergewichten im nordamerikanischen Markt für professionelle Beleuchtung. Gleichzeitig entwickelt der Mutterkonzern sein Profil seit Jahren weg vom reinen Leuchtenhersteller und hin zum Anbieter technischer Gebäudelösungen.
Neben ABL betreibt Acuity mit Acuity Intelligent Spaces ein zweites Segment für vernetzte Gebäude. Zum Portfolio des Konzerns gehören Beleuchtung und Lichtsteuerung ebenso wie Building-Management-Lösungen sowie Audio-, Video- und Control-Plattformen.
Genau an dieser Schnittstelle wird Gratzkes Siemens-Vergangenheit relevant. Wer Smart Infrastructure, Energieeffizienz und digitale Gebäude kennt, dürfte Licht kaum noch als isolierte Produktkategorie betrachten. Im Objektgeschäft wächst Beleuchtung vielmehr mit Sensorik, Steuerung, Gebäudemanagement und Daten zusammen.
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Das macht die Personalentscheidung interessanter als den üblichen Wechsel an einer Geschäftsspitze. Acuity Brands Lighting gehört zu den Schwergewichten im nordamerikanischen Markt für professionelle Beleuchtung. Gleichzeitig entwickelt der Mutterkonzern sein Profil seit Jahren weg vom reinen Leuchtenhersteller und hin zum Anbieter technischer Gebäudelösungen.
Neben ABL betreibt Acuity mit Acuity Intelligent Spaces ein zweites Segment für vernetzte Gebäude. Zum Portfolio des Konzerns gehören Beleuchtung und Lichtsteuerung ebenso wie Building-Management-Lösungen sowie Audio-, Video- und Control-Plattformen.
Genau an dieser Schnittstelle wird Gratzkes Siemens-Vergangenheit relevant. Wer Smart Infrastructure, Energieeffizienz und digitale Gebäude kennt, dürfte Licht kaum noch als isolierte Produktkategorie betrachten. Im Objektgeschäft wächst Beleuchtung vielmehr mit Sensorik, Steuerung, Gebäudemanagement und Daten zusammen.

