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US-Händler meldet Chapter 11 an

American Home Furniture schrumpft

09.03.2026 | 14:42
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Der US-Möbelhändler American Home Furniture & Mattress aus Albuquerque hat Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt. Die fast 90 Jahre alte, familiengeführte Kette will ihren Betrieb jedoch fortsetzen und sich im Rahmen des Verfahrens neu aufstellen.

Geplant ist eine deutliche Verschlankung des Filialnetzes: Die Standorte in Santa Fe und Farmington werden geschlossen, während zwei Geschäfte in Albuquerque geöffnet bleiben. „Das ist eine Reorganisation – keine Liquidation“, erklärte Chairman und CEO Kenton Van Harten. Aufträge würden weiterhin erfüllt, auch Gutscheine behielten ihre Gültigkeit.

Als Gründe nennt das Unternehmen steigende Kosten durch Inflation und Zölle sowie die allgemein schwache Nachfrage im Möbelmarkt. Kurioser Zusatzfaktor: Eine seit längerem laufende Autobahnbaustelle soll den Zugang zu einem wichtigen Standort erheblich erschwert haben.

Der Fall passt in ein größeres Bild. Der US-Möbelhandel kämpft seit einiger Zeit mit einer schwachen Baukonjunktur, zurückhaltenden Konsumenten und steigenden Kosten. Für viele Händler bedeutet das derzeit vor allem eines: restrukturieren – oder schließen.

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US-Händler meldet Chapter 11 an

American Home Furniture schrumpft

09.03.2026 | 14:42

Der US-Möbelhändler American Home Furniture & Mattress aus Albuquerque hat Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt. Die fast 90 Jahre alte, familiengeführte Kette will ihren Betrieb jedoch fortsetzen und sich im Rahmen des Verfahrens neu aufstellen.

Geplant ist eine deutliche Verschlankung des Filialnetzes: Die Standorte in Santa Fe und Farmington werden geschlossen, während zwei Geschäfte in Albuquerque geöffnet bleiben. „Das ist eine Reorganisation – keine Liquidation“, erklärte Chairman und CEO Kenton Van Harten. Aufträge würden weiterhin erfüllt, auch Gutscheine behielten ihre Gültigkeit.

Als Gründe nennt das Unternehmen steigende Kosten durch Inflation und Zölle sowie die allgemein schwache Nachfrage im Möbelmarkt. Kurioser Zusatzfaktor: Eine seit längerem laufende Autobahnbaustelle soll den Zugang zu einem wichtigen Standort erheblich erschwert haben.

Der Fall passt in ein größeres Bild. Der US-Möbelhandel kämpft seit einiger Zeit mit einer schwachen Baukonjunktur, zurückhaltenden Konsumenten und steigenden Kosten. Für viele Händler bedeutet das derzeit vor allem eines: restrukturieren – oder schließen.