Die Schweizer Premiumgeräte von V-Zug stehen gern für Perfektion, Design und sehr selbstbewusste Preise. 2025 zeigt allerdings: Auch Premium hilft wenig, wenn der Markt schwächelt – vor allem international.
Der Umsatz des Herstellers aus Zug sank auf 567,4 Mio. CHF, ein Minus von 4,1 Prozent. Noch deutlicher fiel der Rückgang beim Ergebnis aus: Das EBIT halbierte sich praktisch auf 11,6 Mio. CHF, die Marge rutschte auf zwei Prozent ab.
Der eigentliche Knackpunkt, der liegt dabei weniger im Heimmarkt als im internationalen Geschäft. Während die Schweiz um 3,8 Prozent nachgab, schrumpften die Erlöse im Ausland um 5,6 Prozent. Besonders das Eigenmarkengeschäft brach deutlich ein, während das OEM-Geschäft sich lediglich auf rund 20 Mio. CHF „normalisierte“.
Mit anderen Worten: Die internationale Expansion, auf die V-Zug seit einigen Jahren verstärkt setzt, erweist sich derzeit eher als schwieriges Terrain. Die Märkte entwickeln sich laut Unternehmen „uneinheitlich“ und mit wenig Wachstumsdynamik – eine diplomatische Umschreibung dafür, dass der Premiumküchenmarkt vielerorts gerade auf der Stelle tritt.
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