Outdoor wird Objektgeschäft
spoga+gafa sucht den besseren Takt

Heute startet in Köln die spoga+gafa. Drei Tage Gartenlifestyle, BBQ und Outdoor Living. Drei Tage also auch die Frage, ob Outdoor noch Saisonware ist – oder längst Einrichtungsmarkt unter freiem Himmel.
Die Messe läuft vom 22. bis 24. Juni. Noch einmal im Juni. Ab 2027 zieht die Koelnmesse die Veranstaltung in den September. Offiziell ist das eine strategische Neuausrichtung. Praktisch ist es die Rückkehr zu einer Branchenlogik, die nach der Saison mehr weiß als vor der Saison: Was lief? Was blieb liegen? Was muss raus? Was muss rein?
Für eine Branche, die vom Wetter lebt, aber von Vororder, Fläche und Sortiment überleben muss, ist das kein Detail. Der neue Termin soll näher an den realen Entscheidungsprozessen von Handel und Industrie liegen. Das klingt trocken. Ist aber der Kern der Sache.
Die Zahlen zeigen, dass Köln weiter Gewicht hat, aber zuletzt an Frequenz verloren hat. 2025 kamen rund 26.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern und mehr als 1.600 Aussteller. 2024 waren es rund 28.000 Besucher und rund 1.800 Aussteller, 2023 rund 30.000 Besucher und 1.853 Aussteller. Vor der Pandemie lag die Messe noch deutlich höher: 2019 wurden mehr als 40.000 Besucher und 2.281 Aussteller gemeldet. Der Trend ist also kein Absturz, aber ein klarer Hinweis, dass die Messe an ihrer Rolle arbeiten muss.
Deshalb ist die Ausgabe 2026 mehr als ein Branchentreffen mit Grillduft. Sie ist ein Test für das Konzept „growing forward“. Klarere Themenwelten, mehr Erlebnis, mehr Orientierung: Living, BBQ, Outdoor Adventure, Creation&Care. Köln sortiert einen Markt, der selbst schwerer zu sortieren ist als früher.
Besonders sichtbar wird die Verschiebung im Bereich Outdoor Living. Terrasse, Rooftop, Hotelgarten und Restaurantfläche sind längst nicht mehr nur Beigaben zur Immobilie. Sie werden zu Umsatzflächen, Aufenthaltsräumen und Markenräumen.
Im Hospitality- und Contract-Geschäft wird draußen inzwischen geplant wie drinnen: mit Möbeln, Licht, Beschattung, Pflanzkonzepten, Materialien und einer Menge Erwartungsmanagement. Der Außenraum ist kein Restposten mehr. Er ist Teil des Businessplans.
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Die Messe läuft vom 22. bis 24. Juni. Noch einmal im Juni. Ab 2027 zieht die Koelnmesse die Veranstaltung in den September. Offiziell ist das eine strategische Neuausrichtung. Praktisch ist es die Rückkehr zu einer Branchenlogik, die nach der Saison mehr weiß als vor der Saison: Was lief? Was blieb liegen? Was muss raus? Was muss rein?
Für eine Branche, die vom Wetter lebt, aber von Vororder, Fläche und Sortiment überleben muss, ist das kein Detail. Der neue Termin soll näher an den realen Entscheidungsprozessen von Handel und Industrie liegen. Das klingt trocken. Ist aber der Kern der Sache.
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Deshalb ist die Ausgabe 2026 mehr als ein Branchentreffen mit Grillduft. Sie ist ein Test für das Konzept „growing forward“. Klarere Themenwelten, mehr Erlebnis, mehr Orientierung: Living, BBQ, Outdoor Adventure, Creation&Care. Köln sortiert einen Markt, der selbst schwerer zu sortieren ist als früher.
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