
Mehr als 30 Jahre lang gehörte ScanCom International zu den bekannten Namen im internationalen Outdoor-Möbelgeschäft. Nun ist Schluss. Das dänische Unternehmen stellt seine Aktivitäten ein. Nach mehreren schwierigen Jahren und angesichts einer weiterhin angespannten Marktsituation habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte das Unternehmen mit.
ScanCom produzierte und vermarktete Outdoor-Möbel für den internationalen B2B-Markt – mit einem zentralen Produktionshub in Vietnam. Von dort gingen über die Jahre Millionen Möbelstücke an Kunden in aller Welt. Doch die Zeit nach der Pandemie hat das Geschäft deutlich verändert. Die Nachfrage entwickelte sich anders als erwartet, gleichzeitig nahm der Kostendruck zu.
In den vergangenen zwei Jahren versuchte das Unternehmen noch einmal, das Ruder herumzureißen. Ein umfassendes Turnaround-Programm wurde gestartet, das Management neu aufgestellt und externe Berater hinzugezogen. Doch der erhoffte Effekt blieb aus. Weder Umsatzentwicklung noch Perspektiven hätten ausreichend Vertrauen in eine profitable Zukunft geschaffen, heißt es aus dem Unternehmen.
Nun soll der Rückzug geordnet erfolgen. Priorität habe zunächst die Abwicklung laufender Aufträge sowie ein sauberer Abschluss der Geschäftsaktivitäten – vor allem in Vietnam, aber auch an anderen Standorten weltweit.
Auch der Umgang mit den Mitarbeitern steht im Fokus. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Andsager betont: „Wir wollen einen ordentlichen und respektvollen Übergang für unsere engagierten Mitarbeiter sicherstellen.“ Man arbeite mit Behörden und Gewerkschaften zusammen, um sowohl für die Beschäftigten als auch für Kunden und Partner einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
ScanCom wurde 1995 im dänischen Korsør gegründet und entwickelte sich zu einem global aufgestellten Anbieter mit Produktions- und Vertriebsstrukturen unter anderem in Vietnam, Brasilien, Indonesien, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Seit 2019 gehört das Unternehmen vollständig zur Lars Larsen Group, die zuvor bereits über Jahre als Minderheitsgesellschafter beteiligt gewesen war.
Mit dem Aus von ScanCom verschwindet ein weiterer Player aus einem Outdoor-Segment, das nach dem Pandemieboom wieder deutlich unter Druck geraten ist.
Das war’s für ScanCom
Outdoor-Hersteller stellt Betrieb ein

Mehr als 30 Jahre lang gehörte ScanCom International zu den bekannten Namen im internationalen Outdoor-Möbelgeschäft. Nun ist Schluss. Das dänische Unternehmen stellt seine Aktivitäten ein. Nach mehreren schwierigen Jahren und angesichts einer weiterhin angespannten Marktsituation habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte das Unternehmen mit.
ScanCom produzierte und vermarktete Outdoor-Möbel für den internationalen B2B-Markt – mit einem zentralen Produktionshub in Vietnam. Von dort gingen über die Jahre Millionen Möbelstücke an Kunden in aller Welt. Doch die Zeit nach der Pandemie hat das Geschäft deutlich verändert. Die Nachfrage entwickelte sich anders als erwartet, gleichzeitig nahm der Kostendruck zu.
In den vergangenen zwei Jahren versuchte das Unternehmen noch einmal, das Ruder herumzureißen. Ein umfassendes Turnaround-Programm wurde gestartet, das Management neu aufgestellt und externe Berater hinzugezogen. Doch der erhoffte Effekt blieb aus. Weder Umsatzentwicklung noch Perspektiven hätten ausreichend Vertrauen in eine profitable Zukunft geschaffen, heißt es aus dem Unternehmen.
Nun soll der Rückzug geordnet erfolgen. Priorität habe zunächst die Abwicklung laufender Aufträge sowie ein sauberer Abschluss der Geschäftsaktivitäten – vor allem in Vietnam, aber auch an anderen Standorten weltweit.
Auch der Umgang mit den Mitarbeitern steht im Fokus. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Andsager betont: „Wir wollen einen ordentlichen und respektvollen Übergang für unsere engagierten Mitarbeiter sicherstellen.“ Man arbeite mit Behörden und Gewerkschaften zusammen, um sowohl für die Beschäftigten als auch für Kunden und Partner einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
ScanCom wurde 1995 im dänischen Korsør gegründet und entwickelte sich zu einem global aufgestellten Anbieter mit Produktions- und Vertriebsstrukturen unter anderem in Vietnam, Brasilien, Indonesien, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Seit 2019 gehört das Unternehmen vollständig zur Lars Larsen Group, die zuvor bereits über Jahre als Minderheitsgesellschafter beteiligt gewesen war.
Mit dem Aus von ScanCom verschwindet ein weiterer Player aus einem Outdoor-Segment, das nach dem Pandemieboom wieder deutlich unter Druck geraten ist.