Interstuhl
Interstuhl zählt zu den führenden europäischen Anbietern von Büro- und Arbeitssitzmöbeln. Aus der klassischen Sitzlösung heraus entwickelt das Unternehmen heute auch ganzheitliche Bürolandschaften und Raumkonzepte. Die Wurzeln liegen in Meßstetten-Tieringen auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Dort betrieb die Familie Link das Schmiedehandwerk bereits seit 1731. 1930 übernahm Wilhelm Link die Tieringer Dorfschmiede. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Nachfrage nach Hufschmiedearbeiten zurückging, fertigten Wilhelm und Werner Link zunächst Untergestelle für Nähmaschinen und später passende Stühle für die sitzend arbeitenden Näherinnen. Daraus entstand 1961 das Unternehmen Interstuhl. Bereits 1962 wurde mit der Bi-Regulette ein höhenverstellbarer Arbeitsstuhl patentiert. Der Markenname Interstuhl wurde 1967 eingeführt und 1995 zur Firmenbezeichnung. Heute wird das unabhängige, inhabergeführte Familienunternehmen in dritter Generation von Helmut und Joachim Link als geschäftsführenden Gesellschaftern geführt.
Die Interstuhl Group bündelt mehrere Marken und Geschäftsfelder. Interstuhl steht für Büromöbel, ergonomisches Sitzen und moderne Arbeitswelten. Bimos ist auf Industrie- und Laborstühle spezialisiert. Backforce wurde 2019 als Marke für Gaming- und E-Sports-Sitzmöbel aufgebaut. Hinzu kommen digitale Lösungen wie Goconut für die Buchung und Verwaltung von Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Parkplätzen sowie Intensor für 3D-Laserscanning von Gebäuden als Planungsgrundlage. Die gruppeneigene InterTranspo übernimmt Möbeltransport, Montage und Service. Charakteristisch ist die hohe Fertigungstiefe am Stammsitz Tieringen mit eigener Entwicklung, Stahlverarbeitung, Pulverbeschichtung, Polsterei, Schäumerei und Montage.
Nach Angaben der Interstuhl Group beschäftigte das Unternehmen 2024 rund 1.050 Mitarbeitende. Der Gruppenumsatz lag 2023 bei 220 Mio. Euro, der Exportanteil bei 40 Prozent. Produziert wird in Deutschland, Mexiko und der Slowakei; Niederlassungen unterhält die Gruppe unter anderem in Großbritannien, Spanien, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Mexiko, den USA, China und der GCC-Region. Insgesamt wurden bislang mehr als 30 Millionen Stühle produziert beziehungsweise verkauft. Geliefert wird in mehr als 70 Länder.
Nachhaltigkeit spielt in der Unternehmensstrategie eine wachsende Rolle. Seit dem Berichtsjahr 2021 ist die Interstuhl Group mit den Marken Interstuhl, Bimos und Backforce vom TÜV Rheinland als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Interstuhl selbst verweist dabei auf Maßnahmen wie Photovoltaik, Biogasnutzung, optimierte Logistik und die Kompensation verbleibender Emissionen. 2025 erreichte das Unternehmen beim Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg mit einer ressourcenschonenden Schäumtechnologie den zweiten Platz. Bereits 2022 erhielt Interstuhl die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Das Portfolio reicht vom drehbaren Büroarbeitsstuhl bis zum ganzheitlichen Raumkonzept. Bekannte Linien sind VINTAGEis5, die Executive-Linie Silver nach einem Entwurf von Hadi Teherani sowie das nachhaltig ausgelegte Modell Eco Up. Mit dem Kompetenzfeld SPLACES positioniert sich Interstuhl stärker als Partner für komplette Bürolandschaften und nicht mehr nur als Hersteller einzelner Möbel. Für Architekten, Innenarchitekten und Planer verbindet das Unternehmen Sitzmöbelkompetenz, eigene Fertigung, digitale Planungswerkzeuge und Projektumsetzung unter einem Dach – vom Aufmaß über die Entwurfsplanung bis zur Montage.
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Interstuhl zählt zu den führenden europäischen Anbietern von Büro- und Arbeitssitzmöbeln. Aus der klassischen Sitzlösung heraus entwickelt das Unternehmen heute auch ganzheitliche Bürolandschaften und Raumkonzepte. Die Wurzeln liegen in Meßstetten-Tieringen auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Dort betrieb die Familie Link das Schmiedehandwerk bereits seit 1731. 1930 übernahm Wilhelm Link die Tieringer Dorfschmiede. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Nachfrage nach Hufschmiedearbeiten zurückging, fertigten Wilhelm und Werner Link zunächst Untergestelle für Nähmaschinen und später passende Stühle für die sitzend arbeitenden Näherinnen. Daraus entstand 1961 das Unternehmen Interstuhl. Bereits 1962 wurde mit der Bi-Regulette ein höhenverstellbarer Arbeitsstuhl patentiert. Der Markenname Interstuhl wurde 1967 eingeführt und 1995 zur Firmenbezeichnung. Heute wird das unabhängige, inhabergeführte Familienunternehmen in dritter Generation von Helmut und Joachim Link als geschäftsführenden Gesellschaftern geführt.
Die Interstuhl Group bündelt mehrere Marken und Geschäftsfelder. Interstuhl steht für Büromöbel, ergonomisches Sitzen und moderne Arbeitswelten. Bimos ist auf Industrie- und Laborstühle spezialisiert. Backforce wurde 2019 als Marke für Gaming- und E-Sports-Sitzmöbel aufgebaut. Hinzu kommen digitale Lösungen wie Goconut für die Buchung und Verwaltung von Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Parkplätzen sowie Intensor für 3D-Laserscanning von Gebäuden als Planungsgrundlage. Die gruppeneigene InterTranspo übernimmt Möbeltransport, Montage und Service. Charakteristisch ist die hohe Fertigungstiefe am Stammsitz Tieringen mit eigener Entwicklung, Stahlverarbeitung, Pulverbeschichtung, Polsterei, Schäumerei und Montage.
Nach Angaben der Interstuhl Group beschäftigte das Unternehmen 2024 rund 1.050 Mitarbeitende. Der Gruppenumsatz lag 2023 bei 220 Mio. Euro, der Exportanteil bei 40 Prozent. Produziert wird in Deutschland, Mexiko und der Slowakei; Niederlassungen unterhält die Gruppe unter anderem in Großbritannien, Spanien, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Mexiko, den USA, China und der GCC-Region. Insgesamt wurden bislang mehr als 30 Millionen Stühle produziert beziehungsweise verkauft. Geliefert wird in mehr als 70 Länder.
Nachhaltigkeit spielt in der Unternehmensstrategie eine wachsende Rolle. Seit dem Berichtsjahr 2021 ist die Interstuhl Group mit den Marken Interstuhl, Bimos und Backforce vom TÜV Rheinland als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Interstuhl selbst verweist dabei auf Maßnahmen wie Photovoltaik, Biogasnutzung, optimierte Logistik und die Kompensation verbleibender Emissionen. 2025 erreichte das Unternehmen beim Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg mit einer ressourcenschonenden Schäumtechnologie den zweiten Platz. Bereits 2022 erhielt Interstuhl die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Das Portfolio reicht vom drehbaren Büroarbeitsstuhl bis zum ganzheitlichen Raumkonzept. Bekannte Linien sind VINTAGEis5, die Executive-Linie Silver nach einem Entwurf von Hadi Teherani sowie das nachhaltig ausgelegte Modell Eco Up. Mit dem Kompetenzfeld SPLACES positioniert sich Interstuhl stärker als Partner für komplette Bürolandschaften und nicht mehr nur als Hersteller einzelner Möbel. Für Architekten, Innenarchitekten und Planer verbindet das Unternehmen Sitzmöbelkompetenz, eigene Fertigung, digitale Planungswerkzeuge und Projektumsetzung unter einem Dach – vom Aufmaß über die Entwurfsplanung bis zur Montage.
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