de Sede
de Sede ist eine Schweizer Lederpolstermöbel-Manufaktur, deren Geschichte 1962 begann, als Ernst Lüthy in Klingnau (Kanton Aargau, nahe der schweizerisch-deutschen Grenze) einen kleinen Polsterei- und Sattlereibetrieb gründete, der sich auf maßgefertigte Ledermöbel höchster Qualität spezialisierte. 1965 wandelte das Familienunternehmen sich in die de Sede AG um. Die erste Teilnahme an der IMM Köln und erste Exporte erfolgten 1964, und die internationale Expansion nahm rasch Fahrt auf. In den 1970er-Jahren erlangte de Sede mit einer Reihe ikonischer Entwürfe Kultstatus: DS-600 „Non Stop" (1972 — modulares, schlangenförmiges Sofa, das bis heute als Designikone gilt und in Züge gezippt werden kann), DS-1025/Terrazza (Ubald Klug — kaskadenartig gestuftes Landschaftssofa aus Leder), DS-151 (Susi + Ueli Berger — „Boxing Glove Chair"). Weitere Meilensteine: DS-47 mit NECK-Leather (1976 — Ochsenleder bis 6 mm Stärke, als Meilenstein in der Geschichte der Polstermöbel gefeiert), DS-150 (Santiago Calatrava, 1986 — skulpturaler Liegestuhl), DS-4000 (1989 — erstes Möbel der Branche mit Aluminiumrahmen), DS-7 (Antonella Scarpitta, 2002 — weltweites erstes Modell mit patentiertem Klapp-/Verlängerungsmechanismus der Rückenlehne). 1993 Management-Buyout; 2013 Übernahme durch DESEMA Holding AG (sieben Schweizer Investoren); de Sede und Machalke werden integriert. 2014: Monika Walser übernimmt die Leitung. Heute ist de Sede Teil der Volare Group AG. Produktion: Klingnau (11.000 m² Produktionsfläche), rund 11.000 Möbelstücke jährlich, rund 32.000 m² Leder verarbeitet pro Jahr, über 140 Mitarbeiter, Vertrieb in über 40 Ländern. Hauptrepräsentanz: Bank Julius Bär Zürich, BMW München, Dolder Grand Hotel Zürich, Hilton Resort Malediven u. a.
Aktuelle Schlüsseldesigner: Gordon Guillaumier (DS-48, DS-60), Stephan Hürlemann (DS-21 — Bauhaus-inspiriert), Philippe Malouin. Sortiment: Sofas, Loungesofas und -sessel, Betten, Couchtische (DS-612, DS-777), Contract-Sitzmöbel (DS-1051), Poufs. Sonderservice: Reparatur- und Restaurierungsservice für bestehende de-Sede-Möbel zur Verlängerung ihrer Nutzungsdauer — Ausdruck der Schweizer Nachhaltigkeitsphilosophie. Ab 2017 auch hochwertige Ledertaschen als Produktlinie.
Für Architekten und Interior Designer, die für Wohn-, Hospitality- und Contract-Projekte Lederpolstermöbel suchen, die das Handwerk des Sattlers mit der Formgebung führender europäischer Designer verbinden und die bei aller Zeitgeistlosigkeit bis heute das Maßband für Schweizer Ledermöbelqualität definieren, ist de Sede die präziseste Aargauer Adresse — mit einem Katalog, der vom DS-600 von 1972 bis zu zeitgenössischen Entwürfen von Guillaumier und Malouin reicht.
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de Sede
de Sede ist eine Schweizer Lederpolstermöbel-Manufaktur, deren Geschichte 1962 begann, als Ernst Lüthy in Klingnau (Kanton Aargau, nahe der schweizerisch-deutschen Grenze) einen kleinen Polsterei- und Sattlereibetrieb gründete, der sich auf maßgefertigte Ledermöbel höchster Qualität spezialisierte. 1965 wandelte das Familienunternehmen sich in die de Sede AG um. Die erste Teilnahme an der IMM Köln und erste Exporte erfolgten 1964, und die internationale Expansion nahm rasch Fahrt auf. In den 1970er-Jahren erlangte de Sede mit einer Reihe ikonischer Entwürfe Kultstatus: DS-600 „Non Stop" (1972 — modulares, schlangenförmiges Sofa, das bis heute als Designikone gilt und in Züge gezippt werden kann), DS-1025/Terrazza (Ubald Klug — kaskadenartig gestuftes Landschaftssofa aus Leder), DS-151 (Susi + Ueli Berger — „Boxing Glove Chair"). Weitere Meilensteine: DS-47 mit NECK-Leather (1976 — Ochsenleder bis 6 mm Stärke, als Meilenstein in der Geschichte der Polstermöbel gefeiert), DS-150 (Santiago Calatrava, 1986 — skulpturaler Liegestuhl), DS-4000 (1989 — erstes Möbel der Branche mit Aluminiumrahmen), DS-7 (Antonella Scarpitta, 2002 — weltweites erstes Modell mit patentiertem Klapp-/Verlängerungsmechanismus der Rückenlehne). 1993 Management-Buyout; 2013 Übernahme durch DESEMA Holding AG (sieben Schweizer Investoren); de Sede und Machalke werden integriert. 2014: Monika Walser übernimmt die Leitung. Heute ist de Sede Teil der Volare Group AG. Produktion: Klingnau (11.000 m² Produktionsfläche), rund 11.000 Möbelstücke jährlich, rund 32.000 m² Leder verarbeitet pro Jahr, über 140 Mitarbeiter, Vertrieb in über 40 Ländern. Hauptrepräsentanz: Bank Julius Bär Zürich, BMW München, Dolder Grand Hotel Zürich, Hilton Resort Malediven u. a.
Aktuelle Schlüsseldesigner: Gordon Guillaumier (DS-48, DS-60), Stephan Hürlemann (DS-21 — Bauhaus-inspiriert), Philippe Malouin. Sortiment: Sofas, Loungesofas und -sessel, Betten, Couchtische (DS-612, DS-777), Contract-Sitzmöbel (DS-1051), Poufs. Sonderservice: Reparatur- und Restaurierungsservice für bestehende de-Sede-Möbel zur Verlängerung ihrer Nutzungsdauer — Ausdruck der Schweizer Nachhaltigkeitsphilosophie. Ab 2017 auch hochwertige Ledertaschen als Produktlinie.
Für Architekten und Interior Designer, die für Wohn-, Hospitality- und Contract-Projekte Lederpolstermöbel suchen, die das Handwerk des Sattlers mit der Formgebung führender europäischer Designer verbinden und die bei aller Zeitgeistlosigkeit bis heute das Maßband für Schweizer Ledermöbelqualität definieren, ist de Sede die präziseste Aargauer Adresse — mit einem Katalog, der vom DS-600 von 1972 bis zu zeitgenössischen Entwürfen von Guillaumier und Malouin reicht.
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