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DANTE - Goods And Bads

DANTE – Goods And Bads ist eine deutsche Designmarke für Möbel, Objekte und Accessoires, gegründet 2012 in Neukirchen (Bayern) von Aylin Langreuter und Christophe de la Fontaine. Langreuter ist Bildende Künstlerin und Schriftstellerin mit einem Abschluss in Bildender Kunst aus München und Philosophie aus Wien. De la Fontaine ist ein luxemburgischer Industriedesigner, der sein Studium mit einem Abschluss in Industriedesign von der ABK Stuttgart abschloss (Lehrzeit bei Richard Sapper), anschließend bei Therefore-Product Design Consultants in London tätig war, danach bei Lissoni Associati in Mailand und schließlich über ein Jahrzehnt die Designabteilung des Studios von Patricia Urquiola leitete. Heute sind beide Professoren für Industriedesign an der Stuttgarter Akademie. De la Fontaine erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Archiproducts Design Award, den Red Dot Award, den Good Design Award und den iF Gold Design Award; Wallpaper* listete ihn unter den 100 besten Designern der Welt. DANTE produziert überwiegend in Italien.

Konzept und Arbeitsweise: DANTE verfolgt eine bewusst unkonventionelle Designhaltung. Jede Kollektion wird um einen sogenannten „Gast" herum entwickelt — eine Person, Institution oder ein Konzept, das den Designprozess beeinflusst, inspiriert oder mit ihm in Dialog tritt. Die Sammlungen entstehen aus diesem Dialog: Die Emotionen, Gewohnheiten und Erinnerungen des jeweiligen Gastes fließen in Formgebung, Materialwahl und Präsentation ein. In jede Kollektion wird bewusst ein „Bad" eingebracht — ein Objekt, das widersprüchliche Gefühle hervorruft, das Unbehagen oder Ambivalenz erzeugt. Die Produkte sollen nicht primär funktional und effizient sein, sondern emotional: Talisman-Objekte, die Verbindungen herstellen. Ausgewählte Kollektionen und Gäste: Admit One Gentleman (Bartender Charles Schumann — Tumbler, Champagnerkühler), Parallel Choice Assortment (Fotografin Camille Vivier — Spiegel, Behälter, Ablage), Silent Associé (IMM Cologne 2018). Ausgewählte Produkte: Serpentine (Sofa/Sitzsystem, Archiproducts Design Award 2022), Charlotte (Chaiselongue), Bavaresk (ovaler Tisch), Babel (Bücherregal mit fünf Holztablaren und dünnen Metallstrukturen), Bold (Tisch + Stuhl: Kork, Aluminium, Leder), Rayons (Couchtische mit wechselnder Wirkung je Blickwinkel). Weitere Designer: Stefan Diez (Falstaff-Sessel), Andrea Steid, Raquel Pacchini, Garth Roberts, Jakub Zak, Pietro Russo, Christian Haas, Shane Schneck, Calen Knauf.

Für Architekten und Interior Designer, die ein Möbel- und Accessoire-Programm suchen, das Funktionalität als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung versteht und stattdessen auf emotionale Resonanz, kulturelle Referenz und das bewusste Einbeziehen von Ambivalenz setzt, ist DANTE – Goods And Bads die ungewöhnlichste deutsche Adresse — ein kleines, unabhängiges Haus, das jede Kollektion als erzählerisches Projekt begreift.

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DANTE - Goods And Bads

DANTE – Goods And Bads ist eine deutsche Designmarke für Möbel, Objekte und Accessoires, gegründet 2012 in Neukirchen (Bayern) von Aylin Langreuter und Christophe de la Fontaine. Langreuter ist Bildende Künstlerin und Schriftstellerin mit einem Abschluss in Bildender Kunst aus München und Philosophie aus Wien. De la Fontaine ist ein luxemburgischer Industriedesigner, der sein Studium mit einem Abschluss in Industriedesign von der ABK Stuttgart abschloss (Lehrzeit bei Richard Sapper), anschließend bei Therefore-Product Design Consultants in London tätig war, danach bei Lissoni Associati in Mailand und schließlich über ein Jahrzehnt die Designabteilung des Studios von Patricia Urquiola leitete. Heute sind beide Professoren für Industriedesign an der Stuttgarter Akademie. De la Fontaine erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Archiproducts Design Award, den Red Dot Award, den Good Design Award und den iF Gold Design Award; Wallpaper* listete ihn unter den 100 besten Designern der Welt. DANTE produziert überwiegend in Italien.

Konzept und Arbeitsweise: DANTE verfolgt eine bewusst unkonventionelle Designhaltung. Jede Kollektion wird um einen sogenannten „Gast" herum entwickelt — eine Person, Institution oder ein Konzept, das den Designprozess beeinflusst, inspiriert oder mit ihm in Dialog tritt. Die Sammlungen entstehen aus diesem Dialog: Die Emotionen, Gewohnheiten und Erinnerungen des jeweiligen Gastes fließen in Formgebung, Materialwahl und Präsentation ein. In jede Kollektion wird bewusst ein „Bad" eingebracht — ein Objekt, das widersprüchliche Gefühle hervorruft, das Unbehagen oder Ambivalenz erzeugt. Die Produkte sollen nicht primär funktional und effizient sein, sondern emotional: Talisman-Objekte, die Verbindungen herstellen. Ausgewählte Kollektionen und Gäste: Admit One Gentleman (Bartender Charles Schumann — Tumbler, Champagnerkühler), Parallel Choice Assortment (Fotografin Camille Vivier — Spiegel, Behälter, Ablage), Silent Associé (IMM Cologne 2018). Ausgewählte Produkte: Serpentine (Sofa/Sitzsystem, Archiproducts Design Award 2022), Charlotte (Chaiselongue), Bavaresk (ovaler Tisch), Babel (Bücherregal mit fünf Holztablaren und dünnen Metallstrukturen), Bold (Tisch + Stuhl: Kork, Aluminium, Leder), Rayons (Couchtische mit wechselnder Wirkung je Blickwinkel). Weitere Designer: Stefan Diez (Falstaff-Sessel), Andrea Steid, Raquel Pacchini, Garth Roberts, Jakub Zak, Pietro Russo, Christian Haas, Shane Schneck, Calen Knauf.

Für Architekten und Interior Designer, die ein Möbel- und Accessoire-Programm suchen, das Funktionalität als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung versteht und stattdessen auf emotionale Resonanz, kulturelle Referenz und das bewusste Einbeziehen von Ambivalenz setzt, ist DANTE – Goods And Bads die ungewöhnlichste deutsche Adresse — ein kleines, unabhängiges Haus, das jede Kollektion als erzählerisches Projekt begreift.

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