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Schnitt, aber kein Schlussstrich

König+Neurath hat wieder Luft – und einen Plan

18.04.2026 | 7:31
Patrick Heinen

Das Insolvenzverfahren für König + Neurath läuft aus, die Zukunft ist finanziert – so aktuell die aktuelle offizielle Linie. Dahinter steckt ein harter Einschnitt: Rund 130 der aktuell etwa 830 Beschäftigten müssen gehen. Übrig bleiben rund 700 Jobs. Der Preis für die Sanierung ist klar beziffert.

Das Fortführungskonzept steht seit Anfang des Monats. Drei Säulen sollen es tragen: die Gesellschafterfamilie, die Finanzierungspartner sowie die Belegschaft und strukturelle Anpassungen. Die Eigentümer bringen Kapital ein – über einen Kaufpreis plus zusätzliche Investitionsmittel. Banken sichern die Finanzierung über marktübliche, besicherte Kredite. Und intern wird nachgeschärft – sprich Personalabbau und Einschnitte bei den Verbleibenden. Die Kündigungen ziehen sich quer durch alle Altersgruppen, einzelne Bereiche trifft es stärker. Fast alle Betroffenen wechseln in eine Transfergesellschaft. Qualifizierung, Beratung, Vermittlung – das volle Paket.

Sozialverträglich, wie es heißt. Für die, die bleiben, wird es trotzdem spürbar: Anpassungen bei Sonderzahlungen, verschobene Tariferhöhungen. Drei Jahre lang. Die Bank wollte es so – ursprünglich standen zwei Jahre zur Debatte. Als Gegenleistung gibt es ein Beteiligungsprojekt, in dem die strukturellen Probleme gemeinsam mit der Belegschaft angegangen werden sollen. 

Die Stimmung? „Zwiegespalten", sagt

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Schnitt, aber kein Schlussstrich

König+Neurath hat wieder Luft – und einen Plan

18.04.2026 | 7:31
Patrick Heinen

Das Insolvenzverfahren für König + Neurath läuft aus, die Zukunft ist finanziert – so aktuell die aktuelle offizielle Linie. Dahinter steckt ein harter Einschnitt: Rund 130 der aktuell etwa 830 Beschäftigten müssen gehen. Übrig bleiben rund 700 Jobs. Der Preis für die Sanierung ist klar beziffert.

Das Fortführungskonzept steht seit Anfang des Monats. Drei Säulen sollen es tragen: die Gesellschafterfamilie, die Finanzierungspartner sowie die Belegschaft und strukturelle Anpassungen. Die Eigentümer bringen Kapital ein – über einen Kaufpreis plus zusätzliche Investitionsmittel. Banken sichern die Finanzierung über marktübliche, besicherte Kredite. Und intern wird nachgeschärft – sprich Personalabbau und Einschnitte bei den Verbleibenden. Die Kündigungen ziehen sich quer durch alle Altersgruppen, einzelne Bereiche trifft es stärker. Fast alle Betroffenen wechseln in eine Transfergesellschaft. Qualifizierung, Beratung, Vermittlung – das volle Paket.

Sozialverträglich, wie es heißt. Für die, die bleiben, wird es trotzdem spürbar: Anpassungen bei Sonderzahlungen, verschobene Tariferhöhungen. Drei Jahre lang. Die Bank wollte es so – ursprünglich standen zwei Jahre zur Debatte. Als Gegenleistung gibt es ein Beteiligungsprojekt, in dem die strukturellen Probleme gemeinsam mit der Belegschaft angegangen werden sollen. 

Die Stimmung? „Zwiegespalten", sagt

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