Das Insolvenzverfahren für König + Neurath läuft aus, die Zukunft ist finanziert – so aktuell die aktuelle offizielle Linie. Dahinter steckt ein harter Einschnitt: Rund 130 der aktuell etwa 830 Beschäftigten müssen gehen. Übrig bleiben rund 700 Jobs. Der Preis für die Sanierung ist klar beziffert.
Das Fortführungskonzept steht seit Anfang des Monats. Drei Säulen sollen es tragen: die Gesellschafterfamilie, die Finanzierungspartner sowie die Belegschaft und strukturelle Anpassungen. Die Eigentümer bringen Kapital ein – über einen Kaufpreis plus zusätzliche Investitionsmittel. Banken sichern die Finanzierung über marktübliche, besicherte Kredite. Und intern wird nachgeschärft – sprich Personalabbau und Einschnitte bei den Verbleibenden. Die Kündigungen ziehen sich quer durch alle Altersgruppen, einzelne Bereiche trifft es stärker. Fast alle Betroffenen wechseln in eine Transfergesellschaft. Qualifizierung, Beratung, Vermittlung – das volle Paket.
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