Zum Hauptinhalt springen

 

 

 

Danese Milano

Danese Milano ist ein Mailänder Designunternehmen für Wohn- und Arbeitsaccessoires, gegründet 1957 von Bruno Danese — Unternehmer und Designer — und seiner Partnerin Jacqueline Vodoz, unter Einbeziehung der von Danese und Franco Meneguzzo gegründeten Manufaktur für künstlerische Keramik DeM. Die Tätigkeit begann als Handwerkswerkstatt für einzigartige Objekte und Künstlereditionsprodukte; die entscheidende Wende brachte die Begegnung mit Bruno Munari und Enzo Mari — zwei Meistern des italienischen Designs — die das Haus zur Industrieproduktion öffneten. Aus dieser Begegnung entstanden Objekte, die nicht für einen elitären Markt, sondern für breite Zugänglichkeit konzipiert waren. Danese Milano wurde zu einem experimentellen Labor, das Projekte für alle Bereiche des menschlichen Lebens entwickelte: Wohnen, Büro, Spiel, Lesen, Kommunikation. 1991 entschied Bruno Danese, das Unternehmen nach über 30-jähriger Tätigkeit zu verkaufen — an den Konzern Strafor-Facom. 1999 fand das Unternehmen mit Carlotta De Bevilacqua (Architektin, Lebensgefährtin von Ernesto Gismondi, Artemide) eine stabile Eigentümerin, die eine humanistische Vision und kosmopolitische Neugier in das Haus einbrachte. 2014 wurde Danese Milano vollständig in die Artemide Group integriert. Zwischen 2017 und 2018 wurde die künstlerische Leitung dem israelischen Designer Ron Gilad anvertraut, der das Logo neu interpretierte, den Katalog straffe und neue Objekte in minimalistischer Sprache entwarf. Seit 2019 leitet Giulio Iacchetti die künstlerische Direktion.

Ikonische Produkte: Falkland (Bruno Munari — Hänge- und Stehleuchte, deren Form aus der Spannung eines Filanca-Schlauchs und dem Gewicht von Metallringen entsteht; ein Designklassiker der 1960er-Jahre), Timor (Enzo Mari — ewiger Wandkalender, 1967), Putrella (Enzo Mari — Handschuhablage/Schale aus industriellem Halbzeug, Limitedittion 100 Stück/Jahr), Bambù (Enzo Mari — Keramikgefäß-Serie in opak-weißem Industrieporzellan), Cubo (Bruno Munari — Tischascher, zwei Elemente), Barbados (Angelo Mangiarotti — Ascher aus Glasurkeramik), Camicia (Glasvase in Aluminium- oder Edelstahlhülle), Sula (Karaffe, Keramik, für Leitungswasser). Aktuelle Leuchten: Itka (Wandleuchte, Deckenleuchte und Tischleuchte aus opalem Glas, handgefertigt, Marmor- oder Metallsockel). Sonstiges: Bincan (Papierkorb, Schirm- und Garderobenständer), Sicilia (Papierkorb Edelstahl). Designer-Portfolio (Auswahl): Bruno Munari, Enzo Mari, Angelo Mangiarotti, Achille Castiglioni, Michele De Lucchi, Paolo Rizzatto, Naoto Fukasawa, James Irvine, Matali Crasset, Yves Béhar, BIG, Jean Nouvel, Ron Gilad, Giulio Iacchetti.

Für Architekten und Interior Designer ist Danese Milano das älteste und einflussreichste mailändische Designlabor für Wohn- und Büroaccessoires — ein Haus, dessen Geschichte mit der Geschichte des italienischen Designs zusammenfällt, und dessen Katalog Munaris Falkland-Leuchte ebenso enthält wie zeitgenössische Objekte von BIG und Jean Nouvel, alle verbunden durch die unveränderliche Frage: Wie soll ein Objekt sein, damit es den Menschen nützt, ohne ihn zu überfordern?

 

 

 

 

 

 

 

Danese Milano

Danese Milano ist ein Mailänder Designunternehmen für Wohn- und Arbeitsaccessoires, gegründet 1957 von Bruno Danese — Unternehmer und Designer — und seiner Partnerin Jacqueline Vodoz, unter Einbeziehung der von Danese und Franco Meneguzzo gegründeten Manufaktur für künstlerische Keramik DeM. Die Tätigkeit begann als Handwerkswerkstatt für einzigartige Objekte und Künstlereditionsprodukte; die entscheidende Wende brachte die Begegnung mit Bruno Munari und Enzo Mari — zwei Meistern des italienischen Designs — die das Haus zur Industrieproduktion öffneten. Aus dieser Begegnung entstanden Objekte, die nicht für einen elitären Markt, sondern für breite Zugänglichkeit konzipiert waren. Danese Milano wurde zu einem experimentellen Labor, das Projekte für alle Bereiche des menschlichen Lebens entwickelte: Wohnen, Büro, Spiel, Lesen, Kommunikation. 1991 entschied Bruno Danese, das Unternehmen nach über 30-jähriger Tätigkeit zu verkaufen — an den Konzern Strafor-Facom. 1999 fand das Unternehmen mit Carlotta De Bevilacqua (Architektin, Lebensgefährtin von Ernesto Gismondi, Artemide) eine stabile Eigentümerin, die eine humanistische Vision und kosmopolitische Neugier in das Haus einbrachte. 2014 wurde Danese Milano vollständig in die Artemide Group integriert. Zwischen 2017 und 2018 wurde die künstlerische Leitung dem israelischen Designer Ron Gilad anvertraut, der das Logo neu interpretierte, den Katalog straffe und neue Objekte in minimalistischer Sprache entwarf. Seit 2019 leitet Giulio Iacchetti die künstlerische Direktion.

Ikonische Produkte: Falkland (Bruno Munari — Hänge- und Stehleuchte, deren Form aus der Spannung eines Filanca-Schlauchs und dem Gewicht von Metallringen entsteht; ein Designklassiker der 1960er-Jahre), Timor (Enzo Mari — ewiger Wandkalender, 1967), Putrella (Enzo Mari — Handschuhablage/Schale aus industriellem Halbzeug, Limitedittion 100 Stück/Jahr), Bambù (Enzo Mari — Keramikgefäß-Serie in opak-weißem Industrieporzellan), Cubo (Bruno Munari — Tischascher, zwei Elemente), Barbados (Angelo Mangiarotti — Ascher aus Glasurkeramik), Camicia (Glasvase in Aluminium- oder Edelstahlhülle), Sula (Karaffe, Keramik, für Leitungswasser). Aktuelle Leuchten: Itka (Wandleuchte, Deckenleuchte und Tischleuchte aus opalem Glas, handgefertigt, Marmor- oder Metallsockel). Sonstiges: Bincan (Papierkorb, Schirm- und Garderobenständer), Sicilia (Papierkorb Edelstahl). Designer-Portfolio (Auswahl): Bruno Munari, Enzo Mari, Angelo Mangiarotti, Achille Castiglioni, Michele De Lucchi, Paolo Rizzatto, Naoto Fukasawa, James Irvine, Matali Crasset, Yves Béhar, BIG, Jean Nouvel, Ron Gilad, Giulio Iacchetti.

Für Architekten und Interior Designer ist Danese Milano das älteste und einflussreichste mailändische Designlabor für Wohn- und Büroaccessoires — ein Haus, dessen Geschichte mit der Geschichte des italienischen Designs zusammenfällt, und dessen Katalog Munaris Falkland-Leuchte ebenso enthält wie zeitgenössische Objekte von BIG und Jean Nouvel, alle verbunden durch die unveränderliche Frage: Wie soll ein Objekt sein, damit es den Menschen nützt, ohne ihn zu überfordern?