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Cassina

Cassina ist eine der bedeutendsten Möbelmarken Italiens, gegründet 1927 von den Brüdern Cesare und Umberto Cassina in Meda (Brianza, Provinz Monza e Brianza) als „Amedeo Cassina" — zunächst als kleiner Handwerksbetrieb für Couchtische und Einrichtungsarbeiten (1935 umbenannt in „Figli di Amedeo Cassina"). Die entscheidende Transformation vollzog sich in den 1950er-Jahren: Großaufträge für die Innenausstattung von Kreuzfahrtschiffen — darunter die Andrea Doria in Zusammenarbeit mit Gio Ponti — zwangen zur Weiterentwicklung von handwerklichen zu industriellen Produktionsmethoden und schufen den Rahmen für die Entwicklung von Ikonen wie dem Leggera-Stuhl und dem Superleggera (beide Gio Ponti). Cassina wurde damit zu einem der Pioniere des industriellen Möbeldesigns in Italien. Art Director seit 2015: Patricia Urquiola. Das Unternehmen ist Teil der Poltrona Frau Group. Hauptsitz: Meda. DOS-Flagshipstores: Meda (HQ), Mailand (2), London, Madrid, New York (2), Paris (2), Shanghai.

Cassina I Maestri Collection: Beginn 1964 mit dem Erwerb der weltweiten exklusiven Produktionsrechte für Entwürfe von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand (LC1, LC2, LC3 Sessel, LC4 Chaise Longue). Seither kontinuierliche Erweiterung: Gerrit T. Rietveld (1968, aus Bauhaus-Archiv Berlin), Charles Rennie Mackintosh (1972), Erik Gunnar Asplund (1983), Frank Lloyd Wright (1986, Frank Lloyd Wright Foundation), Charlotte Perriand separat (2004). Cassina SimonCollezione: 2013 nach Übernahme der historischen Marke Simon (Dino Gavina & Maria Simoncini, 1968): Carlo Scarpa, Marcel Breuer, Kazuhide Takahama. Weitere Ikonen aus der Eigenproduktion: Maralunga-Sofa (Vico Magistretti, Compasso d'Oro 1979), Soriana (Afra + Tobia Scarpa), L.W.S. Lazy Working Sofa (Philippe Starck, 1994), Met-Sofa (1990er), 8 Otto (Piero Lissoni). Auszeichnungen: 4 Compasso d'Oro, u.a. 1991 für die Gesamtrolle des Unternehmens. MedaMade-Logo als Qualitätsgarantie lokaler Produktion.

Für Architekten und Interior Designer ist Cassina die kanonische Adresse für Möbel, die Designgeschichte und Gegenwartsgestaltung in einem einzigen Katalog verbinden — mit einer Maestri-Collection, die die bedeutendste Sammlung lizenzierter Ikonen des 20. Jahrhunderts in serieller Produktion darstellt, und einer zeitgenössischen Eigenproduktion, die unter Patricia Urquiolas Art Direction einen der lebendigsten Dialoge zwischen Erbe und Avantgarde führt.

 

 

 

 

 

 

 

Cassina

Cassina ist eine der bedeutendsten Möbelmarken Italiens, gegründet 1927 von den Brüdern Cesare und Umberto Cassina in Meda (Brianza, Provinz Monza e Brianza) als „Amedeo Cassina" — zunächst als kleiner Handwerksbetrieb für Couchtische und Einrichtungsarbeiten (1935 umbenannt in „Figli di Amedeo Cassina"). Die entscheidende Transformation vollzog sich in den 1950er-Jahren: Großaufträge für die Innenausstattung von Kreuzfahrtschiffen — darunter die Andrea Doria in Zusammenarbeit mit Gio Ponti — zwangen zur Weiterentwicklung von handwerklichen zu industriellen Produktionsmethoden und schufen den Rahmen für die Entwicklung von Ikonen wie dem Leggera-Stuhl und dem Superleggera (beide Gio Ponti). Cassina wurde damit zu einem der Pioniere des industriellen Möbeldesigns in Italien. Art Director seit 2015: Patricia Urquiola. Das Unternehmen ist Teil der Poltrona Frau Group. Hauptsitz: Meda. DOS-Flagshipstores: Meda (HQ), Mailand (2), London, Madrid, New York (2), Paris (2), Shanghai.

Cassina I Maestri Collection: Beginn 1964 mit dem Erwerb der weltweiten exklusiven Produktionsrechte für Entwürfe von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand (LC1, LC2, LC3 Sessel, LC4 Chaise Longue). Seither kontinuierliche Erweiterung: Gerrit T. Rietveld (1968, aus Bauhaus-Archiv Berlin), Charles Rennie Mackintosh (1972), Erik Gunnar Asplund (1983), Frank Lloyd Wright (1986, Frank Lloyd Wright Foundation), Charlotte Perriand separat (2004). Cassina SimonCollezione: 2013 nach Übernahme der historischen Marke Simon (Dino Gavina & Maria Simoncini, 1968): Carlo Scarpa, Marcel Breuer, Kazuhide Takahama. Weitere Ikonen aus der Eigenproduktion: Maralunga-Sofa (Vico Magistretti, Compasso d'Oro 1979), Soriana (Afra + Tobia Scarpa), L.W.S. Lazy Working Sofa (Philippe Starck, 1994), Met-Sofa (1990er), 8 Otto (Piero Lissoni). Auszeichnungen: 4 Compasso d'Oro, u.a. 1991 für die Gesamtrolle des Unternehmens. MedaMade-Logo als Qualitätsgarantie lokaler Produktion.

Für Architekten und Interior Designer ist Cassina die kanonische Adresse für Möbel, die Designgeschichte und Gegenwartsgestaltung in einem einzigen Katalog verbinden — mit einer Maestri-Collection, die die bedeutendste Sammlung lizenzierter Ikonen des 20. Jahrhunderts in serieller Produktion darstellt, und einer zeitgenössischen Eigenproduktion, die unter Patricia Urquiolas Art Direction einen der lebendigsten Dialoge zwischen Erbe und Avantgarde führt.