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Cappellini

Cappellini ist eine italienische Designmöbelmarke, gegründet 1946 von Enrico Cappellini in Carugo (Provinz Como) als handwerklicher Atelier-Betrieb in der Möbelregion Brianza. Die entscheidende Transformation vollzog sein Sohn Giulio Cappellini — Architekt und Designer —, der ab den frühen 1980er-Jahren das Unternehmen zum globalen Avantgarde-Möbellabel entwickelte: durch eine systematische Talent-Scout-Strategie, die bis heute das Proprium der Marke definiert. Giulio Cappellini entdeckte und lancierte Jasper Morrison, Marcel Wanders, Marc Newson, Tom Dixon, Shiro Kuramata, Ronan & Erwan Bouroullec, Nendo (Oki Sato), Patricia Urquiola, Piero Lissoni, Alessandro Mendini und zahlreiche weitere Positionen, bevor diese weltbekannt wurden. Das Time Magazine nominierte ihn als einen der einflussreichsten Trendsetter der Welt. 2004 wurde Cappellini Teil der Poltrona Frau Group; 2021 übernahm der amerikanische Büromöbelhersteller Haworth Inc. das Unternehmen. Hauptsitz: Meda (Brianza). Art Director: Giulio Cappellini.

Ikonische Produkte in Museumspermanentsammlungen: Proust-Sessel (Alessandro Mendini, Produktionsbeginn 1978), Felt Chair (Marc Newson, 1993), Knotted Chair (Marcel Wanders, 1996 — MoMA New York, Stedelijk Museum Amsterdam, V&A London), S-Chair (Tom Dixon), Thinking Man's Chair (Jasper Morrison, 1988), Supersoft Chair (Piero Lissoni, 1998), Sofa with Arms (Shiro Kuramata), Progetti Compiuti Collection (Kuramata). Weitere Sammlungen: Centre Pompidou Paris, Tate Modern London. Produktkategorien: Sofas, Sessel, Stühle, Betten, Regalsysteme, Tische, Accessoires, Leuchten. Nachhaltigkeitsstandard: Greenguard-Zertifizierung. Flagship Stores: Mailand (Spazio Cappellini, Via Borgogna 8), Paris, New York, London, Manila, Ho Chi Minh City.

Für Architekten und Interior Designer ist Cappellini die präziseste Adresse, wenn es um Möbel geht, die als Designaussage und Sammlerobjekt zugleich funktionieren — verankert in einer einzigartigen Editorenstrategie, die über vier Jahrzehnte mehr ikonische Objekte in internationale Museumssammlungen gebracht hat als nahezu jede andere europäische Möbelmarke.

 

 

 

 

 

 

 

Cappellini

Cappellini ist eine italienische Designmöbelmarke, gegründet 1946 von Enrico Cappellini in Carugo (Provinz Como) als handwerklicher Atelier-Betrieb in der Möbelregion Brianza. Die entscheidende Transformation vollzog sein Sohn Giulio Cappellini — Architekt und Designer —, der ab den frühen 1980er-Jahren das Unternehmen zum globalen Avantgarde-Möbellabel entwickelte: durch eine systematische Talent-Scout-Strategie, die bis heute das Proprium der Marke definiert. Giulio Cappellini entdeckte und lancierte Jasper Morrison, Marcel Wanders, Marc Newson, Tom Dixon, Shiro Kuramata, Ronan & Erwan Bouroullec, Nendo (Oki Sato), Patricia Urquiola, Piero Lissoni, Alessandro Mendini und zahlreiche weitere Positionen, bevor diese weltbekannt wurden. Das Time Magazine nominierte ihn als einen der einflussreichsten Trendsetter der Welt. 2004 wurde Cappellini Teil der Poltrona Frau Group; 2021 übernahm der amerikanische Büromöbelhersteller Haworth Inc. das Unternehmen. Hauptsitz: Meda (Brianza). Art Director: Giulio Cappellini.

Ikonische Produkte in Museumspermanentsammlungen: Proust-Sessel (Alessandro Mendini, Produktionsbeginn 1978), Felt Chair (Marc Newson, 1993), Knotted Chair (Marcel Wanders, 1996 — MoMA New York, Stedelijk Museum Amsterdam, V&A London), S-Chair (Tom Dixon), Thinking Man's Chair (Jasper Morrison, 1988), Supersoft Chair (Piero Lissoni, 1998), Sofa with Arms (Shiro Kuramata), Progetti Compiuti Collection (Kuramata). Weitere Sammlungen: Centre Pompidou Paris, Tate Modern London. Produktkategorien: Sofas, Sessel, Stühle, Betten, Regalsysteme, Tische, Accessoires, Leuchten. Nachhaltigkeitsstandard: Greenguard-Zertifizierung. Flagship Stores: Mailand (Spazio Cappellini, Via Borgogna 8), Paris, New York, London, Manila, Ho Chi Minh City.

Für Architekten und Interior Designer ist Cappellini die präziseste Adresse, wenn es um Möbel geht, die als Designaussage und Sammlerobjekt zugleich funktionieren — verankert in einer einzigartigen Editorenstrategie, die über vier Jahrzehnte mehr ikonische Objekte in internationale Museumssammlungen gebracht hat als nahezu jede andere europäische Möbelmarke.