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Artek

Artek wurde im Dezember 1935 in Helsinki von vier jungen Idealisten gegründet: den Architekten Alvar Aalto (1898–1976) und Aino Aalto (1894–1949), der Kunstsammlerin und Kunstförderin Maire Gullichsen und dem Kunsthistoriker und Kritiker Nils-Gustav Hahl (erster geschäftsführender Direktor bis zu seinem Tod 1941). Der Name ist ein bewusstes Kunstwort aus „Art" und „Technology" — in der Tradition des modernistischen Mottos von Walter Gropius: „Kunst und Technik — eine neue Einheit". Das erklärte Ziel der Gründer: „Möbel verkaufen und eine moderne Wohnkultur durch Ausstellungen und andere pädagogische Mittel fördern." Seit September 2013 gehört Artek zur Vitra-Gruppe (Schweiz); das Unternehmen operiert weiterhin als eigenständige Einheit. Produktion hauptsächlich in der a-factory (früher Huonekalutehdas Korhonen Oy) in Littoinen/Turku, Finnland, wo spezialisierte Tischler Birkenfurnier, Birkensperrholz, Leimholz und Lacke bis heute handwerklich verarbeiten.

Das Sortiment besteht primär aus Alvar Aaltos Entwürfen — ein modular aufgebautes System standardisierter Komponenten (L-Bein, Y-Bein, X-Bein, jeweils patentiert), das seit 1935 konsequent weiterentwickelt wurde und heute über 50 Produkte umfasst. Ikonen: Hocker 60 (1933, über 1,5 Mio. verkaufte Einheiten, stapelbar), Paimio-Sessel (1932, MoMA-Dauersammlung, Finnisches Designmuseum), Tea Trolley 900 (1936), Aalto-Tische, Stühle 69/66/65, Sessel 41/42 Paimio, Stehleuchten und Hängeleuchten A-Serie. Zeitgenössische Designzusammenarbeiten: Ronan & Erwan Bouroullec (Kaari-Regal- und Tischsystem), Shigeru Ban, Naoto Fukasawa, Ilmari Tapiovaara (historisches Erbe). Besonderes Programm: Artek 2nd Cycle (seit 2006) — Ankauf, Restaurierung und Weiterverkauf gebrauchter Artek-Möbel. 90-jähriges Jubiläum 2025.

Für Architekten, Contract-Spezialisten und Hospitality-Planer weltweit ist Artek die Ikone des finnischen Modernismus — mit einem zeitlosen, auf Massenfertigung und Handarbeit gleichzeitig ausgerichteten Programm, das von der Schulkantine bis zum Fünf-Sterne-Hotel skaliert.

 

 

 

 

 

 

 

Artek

Artek wurde im Dezember 1935 in Helsinki von vier jungen Idealisten gegründet: den Architekten Alvar Aalto (1898–1976) und Aino Aalto (1894–1949), der Kunstsammlerin und Kunstförderin Maire Gullichsen und dem Kunsthistoriker und Kritiker Nils-Gustav Hahl (erster geschäftsführender Direktor bis zu seinem Tod 1941). Der Name ist ein bewusstes Kunstwort aus „Art" und „Technology" — in der Tradition des modernistischen Mottos von Walter Gropius: „Kunst und Technik — eine neue Einheit". Das erklärte Ziel der Gründer: „Möbel verkaufen und eine moderne Wohnkultur durch Ausstellungen und andere pädagogische Mittel fördern." Seit September 2013 gehört Artek zur Vitra-Gruppe (Schweiz); das Unternehmen operiert weiterhin als eigenständige Einheit. Produktion hauptsächlich in der a-factory (früher Huonekalutehdas Korhonen Oy) in Littoinen/Turku, Finnland, wo spezialisierte Tischler Birkenfurnier, Birkensperrholz, Leimholz und Lacke bis heute handwerklich verarbeiten.

Das Sortiment besteht primär aus Alvar Aaltos Entwürfen — ein modular aufgebautes System standardisierter Komponenten (L-Bein, Y-Bein, X-Bein, jeweils patentiert), das seit 1935 konsequent weiterentwickelt wurde und heute über 50 Produkte umfasst. Ikonen: Hocker 60 (1933, über 1,5 Mio. verkaufte Einheiten, stapelbar), Paimio-Sessel (1932, MoMA-Dauersammlung, Finnisches Designmuseum), Tea Trolley 900 (1936), Aalto-Tische, Stühle 69/66/65, Sessel 41/42 Paimio, Stehleuchten und Hängeleuchten A-Serie. Zeitgenössische Designzusammenarbeiten: Ronan & Erwan Bouroullec (Kaari-Regal- und Tischsystem), Shigeru Ban, Naoto Fukasawa, Ilmari Tapiovaara (historisches Erbe). Besonderes Programm: Artek 2nd Cycle (seit 2006) — Ankauf, Restaurierung und Weiterverkauf gebrauchter Artek-Möbel. 90-jähriges Jubiläum 2025.

Für Architekten, Contract-Spezialisten und Hospitality-Planer weltweit ist Artek die Ikone des finnischen Modernismus — mit einem zeitlosen, auf Massenfertigung und Handarbeit gleichzeitig ausgerichteten Programm, das von der Schulkantine bis zum Fünf-Sterne-Hotel skaliert.