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arflex

arflex wurde 1947 in Mailand, Corso di Porta Vittoria, von vier Ingenieuren des Reifenherstellers Pirelli gegründet: Carlo Barassi, Renato Teani, Pio Reggiani und Aldo Bai. Der Name — Kurzform für „flexible Möbel" — stand Programm: Das Unternehmen experimentierte als eines der ersten der Welt mit Schaumgummi und elastischen Bändern als Polstermaterialien und übertrug Pirelli-Technologie in die Möbelbranche. Erster Designpartner war der Architekt Marco Zanuso. 1951 debütierten die ersten Modelle auf der IX. Mailänder Triennale und erhielten sofort internationale Anerkennung.

Die Designgeschichte von arflex ist eine Anthologie der europäischen Nachkriegsmoderne: Lady-Sessel (Zanuso, 1951, Goldmedaille IX Triennale, Teil der MoMA-Dauersammlung), Sleep-o-matic Sofa (Zanuso, 1951, Goldmedaille X Triennale), Fiorenza Sessel (Franco Albini, 1952), Bobo (Cini Boeri, 1967 — erster Monoblock-Sitz aus Polyurethanschaum ohne Innenstruktur), Serpentone (Boeri, 1971 — Sofa in Polyurethan, beliebig verlängerbar), Strips (Boeri, 1972, Compasso d'Oro 1979), Gaia (Carlo Bartoli, 1965 — Polyesterharz/GFK). Seit 2005 ist Carlo Colombo Artistic Director. Zeitgenössische Hauptpartner: Claesson Koivisto Rune (Hillside, Hug, Bonsai, Yuzu, Gloria), Neri&Hu (Cradle, Solice), Luca Nichetto (Tellin), Bernhardt & Vella (Alba, Palazzo, Papillon), Studio Asaï (Sigmund). 1966 gründete arflex gemeinsam mit Cassina, Tecno und Bernini die Designzeitschrift Ottagono. Das heutige Werk befindet sich in Giussano (Brianza) mit 35.000 m²; arflex ist über 8 eigene Showrooms und ein globales Händlernetz vertreten. Werke in den Dauersammlungen von MoMA New York, Triennale Milano, Triennale Tokio, Chicago Athenaeum und dem Museum für zeitgenössische Möbel in Ravenna.

Für Architekten und Hospitality-Spezialisten ist arflex eine der bedeutendsten Adressen der italienischen Designgeschichte — mit lebendigem Archiv, aktivem Designprogramm und nachgewiesener Contract-Tauglichkeit von der Hotellounge bis zum Executive-Büro.

 

 

 

 

 

 

 

arflex

arflex wurde 1947 in Mailand, Corso di Porta Vittoria, von vier Ingenieuren des Reifenherstellers Pirelli gegründet: Carlo Barassi, Renato Teani, Pio Reggiani und Aldo Bai. Der Name — Kurzform für „flexible Möbel" — stand Programm: Das Unternehmen experimentierte als eines der ersten der Welt mit Schaumgummi und elastischen Bändern als Polstermaterialien und übertrug Pirelli-Technologie in die Möbelbranche. Erster Designpartner war der Architekt Marco Zanuso. 1951 debütierten die ersten Modelle auf der IX. Mailänder Triennale und erhielten sofort internationale Anerkennung.

Die Designgeschichte von arflex ist eine Anthologie der europäischen Nachkriegsmoderne: Lady-Sessel (Zanuso, 1951, Goldmedaille IX Triennale, Teil der MoMA-Dauersammlung), Sleep-o-matic Sofa (Zanuso, 1951, Goldmedaille X Triennale), Fiorenza Sessel (Franco Albini, 1952), Bobo (Cini Boeri, 1967 — erster Monoblock-Sitz aus Polyurethanschaum ohne Innenstruktur), Serpentone (Boeri, 1971 — Sofa in Polyurethan, beliebig verlängerbar), Strips (Boeri, 1972, Compasso d'Oro 1979), Gaia (Carlo Bartoli, 1965 — Polyesterharz/GFK). Seit 2005 ist Carlo Colombo Artistic Director. Zeitgenössische Hauptpartner: Claesson Koivisto Rune (Hillside, Hug, Bonsai, Yuzu, Gloria), Neri&Hu (Cradle, Solice), Luca Nichetto (Tellin), Bernhardt & Vella (Alba, Palazzo, Papillon), Studio Asaï (Sigmund). 1966 gründete arflex gemeinsam mit Cassina, Tecno und Bernini die Designzeitschrift Ottagono. Das heutige Werk befindet sich in Giussano (Brianza) mit 35.000 m²; arflex ist über 8 eigene Showrooms und ein globales Händlernetz vertreten. Werke in den Dauersammlungen von MoMA New York, Triennale Milano, Triennale Tokio, Chicago Athenaeum und dem Museum für zeitgenössische Möbel in Ravenna.

Für Architekten und Hospitality-Spezialisten ist arflex eine der bedeutendsten Adressen der italienischen Designgeschichte — mit lebendigem Archiv, aktivem Designprogramm und nachgewiesener Contract-Tauglichkeit von der Hotellounge bis zum Executive-Büro.