Alias wurde 1979 in Grumello del Monte bei Bergamo (Lombardei) gegründet — von Giandomenico Belotti, Enrico Baleri, Carlo Forcolini und Francesco Forcolini. Den Auftakt markierte der legendäre Spaghetti Chair von Giandomenico Belotti: ein Stuhl mit Sitz und Rückenlehne aus gespannten Kunststoffschnüren, der als eines der ersten Alias-Produkte in die Dauersammlung des MoMA in New York aufgenommen wurde. 1998 gewann Riccardo Blumers Laleggera-Stuhl den Compasso d'Oro — nach dem Design Preis Schweiz 1997. Das Unternehmen produziert vollständig in Italien, bezieht seine Zulieferer aus einem Radius von 50 km um den Produktionsstandort und bezeichnet seine Fertigung als „carbon neutral". Alias ist auf der Architektonic-Plattform und bei Archiproducts gelistet.
Das Sortiment umfasst Stühle, Hocker, Sessel, Sofas, Tische, Schreibtische, Regale sowie Outdoor-Möbel — stets mit dem gestalterischen Leitbegriff „Leichtigkeit". Zu den wichtigsten Designern und Werken zählen: Alberto Meda (Frame-Tischsystem, Highframe-Stuhl, Biplane), Alfredo Häberli (Tec-Tisch, Plein Air, SEC-Regalsystem, Time-Sessel — 3. Red Dot Award für Alias), Philippe Starck und Eugeni Quitllet (To'taime, Elle), Jasper Morrison (Tagliatelle-Stuhl), Mario Botta (Seconda, La Quinta, Latonda — 1980er Jahre), Riccardo Blumer (Laleggera, Ghisa, Dinamica), Paolo Rizzatto (Flexus), Michele De Lucchi (Norma, Layout, Dehors) und Simon Pengelly (Landscape-Bürosystem). Das Segment reicht von Residential über Office und Contract bis zu Outdoor.
Für Architekten und Innenarchitekten ist Alias ein Referenzpunkt für zeitgenössisches, technologisch leichtes und formal klares Made-in-Italy-Design mit einer außergewöhnlich konsistenten Designgeschichte seit 1979.