Ariake

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Geschrieben von: Waburek
Kategorie: Marken
Veröffentlicht: 31. März 2026
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Ariake ist eine japanische Möbelmarke, gegründet durch die gemeinsame Initiative von Legnatec und Hirata Chair — zwei etablierten Möbelfabriken aus der kleinen Stadt Morodomi in der Präfektur Saga (Südjapan), einer traditionellen Möbelproduktionsregion der Kyushu-Insel. Der Name verweist auf das Ariake-Meer in Südjapan und bedeutet im Japanischen „Morgendämmerung" — Sinnbild eines neuen Kapitels für beide Unternehmen. Die Marke und ihre Entwürfe entstanden im Rahmen mehrerer intensiver mehrtägiger Workshops in Morodomi, bei denen Möbeldesigner, ein Art Director, ein Fotograf und Handwerker buchstäblich gemeinsam lebten, arbeiteten und aßen. Trotz Sprachbarrieren entstand dabei ein kollektives Vertrauen, das die Seele der Marke prägte.

Ergebnis war eine Kollektion aus zunächst 30 Entwürfen, die japanische Handwerkstechniken mit zeitgenössischem internationalem Design verbinden. Materialien: Eiche, Esche, Hinoki, Zeder, Leder, Papierkordel, Baumwollcanvas, Polstermaterial sowie einzigartige Oberflächen wie Sumi (Tuschemalerei) und Aizome (Indigofärbung). Designer: Anderssen & Voll (Norwegen), Gabriel Tan (Singapur), Keiji Ashizawa (Japan), Norm Architects (Dänemark), Note Design Studio (Schweden), Shin Azumi (Japan), Staffan Holm (Schweden), Zoe Mowat (Kanada), Studio MK27 (Brasilien). Art Direction: AnnerPerrin; Fotografie: Sebastian Stadler. Die Kollektion umfasst Stühle, Tische, Sideboards, Schränke, Betten, Regale, Spiegel und Raumteiler. Ersten internationalen Auftritt außerhalb Asiens: Stockholm Design Week, Ausstellung „A quiet reflexion".

Für Architekten und Innenarchitekten ist Ariake die Adresse, wenn authentische japanische Handwerksqualität mit internationalem Designnetzwerk und einer zeitlosen Japandi-Ästhetik im Wohn- und Hospitality-Projekt gesucht wird.

Asplund

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Geschrieben von: Waburek
Kategorie: Marken
Veröffentlicht: 31. März 2026
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Asplund ist eine schwedische Möbel- und Teppichmarke, 1990 in Stockholm von den Brüdern Michael Asplund (Kunsthändler) und Thomas Asplund (Banker) gegründet. Die unkonventionellen Hintergründe der Gründer brachten eine neue Perspektive in die Branche: Möbel als Kunstobjekte zu behandeln und auszustellen. Architekt Jonas Bohlin gestaltete die ursprüngliche Asplund Gallery (Betonböden, weiß gekalkte Wände — Quintessenz skandinavischen Lichts), in der Arbeiten von Bohlin, John Kandell und Thomas Sandell gezeigt wurden. Kreativdirektorin Sandra Adrian Asplund kam 1995 zum Team. In der Frühphase war Asplund Collection unter dem Gemeinschaftsnamen SWECODE (Swedish Contemporary Design) auf internationalen Möbelmessen in Stockholm, Köln und Mailand vertreten — gemeinsam mit BOX, CBI, David Design und Forminord. Heute gilt das Asplund Store in Sibyllegatan 31 (Östermalm, Stockholm) als Designattraktion, empfohlen von Visit Sweden und Wallpaper magazine.

Designpartnerschaften: Thomas Sandell (u.a. Wedding Stool, 1990; Snow-Stauraumsystem, 1993/1994 — bis heute ein Bestseller), Jonas Bohlin, Tom Dixon, Jasper Morrison, Marc Newson, Piero Lissoni, Broberg & Ridderstråle, Claesson Koivisto Rune. Produktkategorien: Stauraumsysteme (Snow, Tati, Frame), Beistelltische, Esstische, Schreibtische, Sitzmöbel, Bänke, Teppiche (inspiriert von türkischen und schwedischen Traditionen, produziert in Indien). Fertigung: nahezu vollständig in Schweden; Teppiche als historisch einzige Ausnahme in Indien. Heute bietet Asplund auch Interior Services für Architekten und Innenarchitekten an (ASPLUND STUDIO).

Für Architekten und Innenarchitekten ist Asplund die klar profilierte schwedische Marke an der Schnittstelle von Galerie und Möbelhersteller — mit über 35 Jahren Designgeschichte, einer konsequent kuratierten Kollektion und einem Standpunkt für qualitätsvolle Fertigung in Schweden.

Artifort

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Geschrieben von: Waburek
Kategorie: Marken
Veröffentlicht: 31. März 2026
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Artifort ist ein niederländischer Möbelhersteller, gegründet 1890 von Jules Wagemans in Maastricht als Polsterei­werkstatt. Sein Sohn Henricus Wagemans baute das Familienunternehmen zu einer vollständigen Möbel­fabrik aus; Ende der 1920er-Jahre verfügte das Unternehmen über einen Showroom in Amsterdam und eine gefestigte Reputation im niederländischen Markt. 1928 wurde der Markenname Artifort eingeführt — abgeleitet aus dem Lateinischen „ars" (Kunst, Wissen) und „fortis" (stark, mächtig), mit einem gleichzeitigen Anklang an das englische „comfort". Den technischen Durchbruch der 1930er-Jahre brachte eine Lizenz auf das Epeda-Federungssystem: ein Innenfedern-System, das aus einem einzigen Stahldraht geflochten wird und gegenüber konventionellen Federn mehr Komfort, höhere Haltbarkeit und kürzere Produktionszeiten bietet. Bis in die 1950er-Jahre fertigte Artifort klassische Holzmöbel; der erste gestalterische Aufbruch kam mit den Stühlen Pinguïn und Congo, entworfen von Theo Ruth, der 1939 als Chefdesigner eingetreten war.

Die entscheidende Zäsur in der Unternehmensgeschichte war die Berufung des Innen­architekten und Möbeldesigners Kho Liang Ie 1958 als ästhetischer Berater. Kho Liang Ie gestaltete das neue Artifort-Logo, baute das internationale Designernetzwerk des Hauses auf und rekrutierte 1959 den französischen Designer Pierre Paulin. Paulin entwickelte eine neue Produktionstechnik: Röhren­stahlgestelle werden mit Schaumstoff gepolstert und mit nahtlosem, einteiligem Stretchbezug bespannt — ein Fertigungs­prinzip, das den Polsterer mit Schaumgummi im Mund ersetzt durch industriell gefertigte Organik. Aus dieser Methode entstanden Paulins ikonische Entwürfe: Mushroom (F560, 1963 — heute in der Permanent Collection des Museum of Modern Art, New York), Orange Slice, Tongue, Tulip, Ribbon (F582, 1965 — Tubularstahl, Schaumstoff, elastischer Bezug), F577. Der britische Designer Geoffrey D. Harcourt trat ebenfalls in dieser Ära ein und entwickelte eine umfangreiche Collection für den internationalen Contract-Markt, die Artifort in den 1960er- und 1970er-Jahren zu einem weltweiten Wachstum verhalf. In den 1970er- und 1980er-Jahren folgten Entwürfe von Nel Verschuuren, Bruno Ninaber van Eyben, Gijs Bakker und Jeremy Harvey; in den 1990er-Jahren arbeitete Artifort mit Jasper Morrison, Wolfgang Mezger, René Holten und Jan Pesman. In diesem Jahrzehnt wechselte das Eigentum dreimal: 1990 zu Steelcase Strafor, 1994 zu Samas, 1998 zur Lande Group (Schijndel, Niederlande) — unter deren Führung das Unternehmen bis heute verblieben ist.

Seit 1998 produziert Artifort an drei eigenen Standorten: Schijndel (NL, Hauptsitz und Möbelfertigung), Lanaken (Belgien, Polsterei­kompetenz) und Bursa (Türkei). Über 170 Spezialisten — Polsterer, Schweißer, Schreiner, Näher — arbeiten an der Verbindung von industrieller Präzision und handwerklicher Endveredlung. In den 2000er- und 2010er-Jahren kamen neue Kooperationen hinzu: Patrick Norguet, Claesson Koivisto Rune, Luca Nichetto, Monica Förster, Ilse Crawford. Seit 2003 arbeitet der irano-amerikanische Designer Khodi Feiz für Artifort; 2014 wurde er zum Art-Director des Hauses ernannt, um die gestalterische Richtung der Marke zu führen. Feiz-Entwürfe: Extens (Schranksystem, Aluminium-Eckelemente + Holzpaneele), Bras, Beso (Stuhl, Sessel, Barhocker — mit verdecktem Reißverschluss-Bezugsystem), Balans, Gap, Figura (modulares Sofa­system — wählbare Armlehnen, Chaise-Longue-Optionen, Elektrifizierung, zwei Sitzhöhen). Artifort-Möbel sind in den Sammlungen des Museum of Modern Art (New York) und des Centre Pompidou (Paris) vertreten, sowie im Victoria & Albert Museum (London) und im Vitra Design Museum (Weil am Rhein).

Für Architekten und Contract-Planer ist Artifort die vollständigste niederländische Adresse für organisch geformtes Polstermöbel mit Museumsrang — mit einer 135-jährigen Unternehmensgeschichte, die das Stretch-Bezugsystem ebenso hervorgebracht hat wie das modulare Sofa des 21. Jahrhunderts, und einem Produktionssystem, das handwerkliche Polsterkunst und industrielle Fertigung in zwei werkseigenen Kompetenz­standorten in Schijndel und Lanaken vereint.

Aster Cucine

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Geschrieben von: Waburek
Kategorie: Marken
Veröffentlicht: 31. März 2026
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Aster Cucine ist ein italienischer Premiumküchenhersteller, gegründet 1983 in Pesaro (Provinz Pesaro-Urbino, Marken) von der Familie Del Prete. Auf Archiproducts gelistet unter der Adresse Villa Fastiggi, Pesaro (PU). Das Unternehmen produziert vollständig in Italien (Made in Italy) und versteht seine Küchen als individuelle Architekturprojekte — entsprechend ist die Maßfertigung zentraler Bestandteil des Angebots: Jede Küche wird auf die spezifischen Anforderungen des Kunden angepasst. Der Nordamerika-Eintritt erfolgte im Jahr 2000, mit ersten Showrooms in Boston; heute ist die Marke in New York, Miami, Dallas, Boston und Chicago vertreten. Aster Cucine arbeitet mit renommierten internationalen Designern und Architekturbüros zusammen, darunter Workshop/APD (New York, Timeline-Kollektion).

Das Sortiment umfasst eine breite Stilpalette: Modern (Avenue, Contempora), Traditional, Factory, Transitional und Luxury Glamour — alle Kollektionen vollständig konfigurierbar. Materialien: Lack, Holzfurnier, Glas, Metall, Naturstein. Verarbeitungsdetails: Keramiklackierung, präzise Holzauswahl, hochwertige Beschläge. Kollektionen auf Archiproducts: Atelier, Avenue, Brera Academy, Contempora, Factory, Luxury Glam, Outdoor, Portrait, Timeline. Der Nachhaltigkeitsanspruch ist explizit: Aster Cucine orientiert sich am Naturprinzip, nach dem es keinen Abfall gibt — alle Materialien sollen am Ende ihres Lebenszyklus in den Kreislauf zurückkehren.

Für Architekten, Innenarchitekten und Developer von Prestige-Wohnprojekten ist Aster Cucine die Premium-Küchen-Alternative für individuelle, architektonisch konzipierte Maßfertigung aus Pesaro — mit besonderer Stärke im nordamerikanischen und internationalen Luxury-Segment.

Arrital

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Geschrieben von: Waburek
Kategorie: Marken
Veröffentlicht: 31. März 2026
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Arrital ist ein italienischer Küchenhersteller, 1979 in Fontanafredda (Provinz Pordenone, Friaul-Julisch Venetien) gegründet. Das Unternehmen ist 100%-Made-in-Italy-zertifiziert (Institut für den Schutz italienischer Hersteller) — eines der wenigen Unternehmen der Branche, das diese Zertifizierung trägt. Seit 2004 trägt Architekt Franco Driusso (Driusso Associati) die Artdirektion; 2011 folgte ein umfassendes Rebranding und ein neues Kommunikationskonzept mit Mailand als internationalem Sprungbrett. Heute ist Arrital Teil der italienischen WeDo Holding Group und in über 40 Ländern vertreten — durch ein Händlernetz, Showrooms und Flagshipstores. Flagship Milano: Corso Europa 22 (konzipiert von AMDL CIRCLE, dem Studio von Michele De Lucchi, in Zusammenarbeit mit Franco Driusso).

Das Kernsortiment: Ak_Project (vollständiges System, Design Franco Driusso, modulare Struktur, monolithische Ästhetik für Open-Space-Umgebungen, wählbare Finishes für Fronten, Arbeitsflächen und Innenkorpus — u.a. aus der umfangreichen Arrital Materioteca; Archiproducts Design Award 2024 Küche), AkB_08 (Design Franco Driusso in Zusammenarbeit mit Michelin-Sternekoch Andrea Berton; ADI Design Index 2017, Compasso d'Oro Ehrenauszeichnung 2018), Nautila (DNA Paris Design Award 2024). GEM-Vitrine mit LED-Profilen, Focus On-Beleuchtungssystem. Das Möbelsystem von Arrital ist auf den Wohnraum ausgedehnt und erlaubt nahtlose Kitchen-Living-Kompositionen.

Für Architekten und Innenarchitekten im internationalen Contract- und Hochend-Wohnprojektgeschäft ist Arrital die klare Wahl, wenn zeitgenössische Designküchen aus dem Nordosten Italiens mit internationalem Designnetzwerk, nachgewiesener Awardhistorie und nahtloser Open-Space-Integration gefordert sind.

  1. Aran Cucine
  2. Alivar
  3. Allsteel
  4. Allermuir

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